Erhöhter Krankenstand: Fahrtausfälle am Wochenende möglich

Vom derzeit verbreiteten erhöhten Krankenstand bleibt auch die VGF nicht verschont. Vorsorglich kündigt das Unternehmen an, dass es am Freitag, Samstag und Sonntag zu Fahrtausfällen auf den U-Bahn- und Straßenbahn-Linien kommen kann. Im städtischen Busverkehr ist die Situation derzeit stabil, so dass hier nicht mit erhöhten Ausfällen gerechnet wird.

Die VGF verspricht in einer am Mittwochnachmittag veröffentlichten Presseinformation, dass bei der Einsatzplanung darauf geachtet werde, dass sich die Fahrtausfälle nicht auf einzelne Strecken bzw. Linien konzentrieren. Selbstverständlich arbeiten die Verkehrsunternehmen permanent und unter Hochdruck daran, offene Dienste durch kurzfristig einspringende Mitarbeitende zu besetzen. Fahrtausfälle können häufig auf diesem Weg reduziert werden.

VGF und die Nahverkehrsgesellschaft traffiQ bitten die Fahrgäste um Verständnis, dass mögliche Fahrtausfälle aufgrund der dynamischen Situation nicht vorab in der Verbindungsauskunft angezeigt werden können und empfehlen, zur Sicherheit ein wenig mehr Zeit einzuplanen.

Hoher Krankenstand auch bei der S-Bahn und in Stellwerken

Schon am vergangenen Wochenende führte ein durch Corona erhöhter Krankenstand bei der S-Bahn Rhein-Main zu Ausfällen, wie die Frankfurter Neue Presse berichtet. Betroffen waren hier sämtliche Fahrten der S8 zwischen Wiesbaden und Offenbach und der S6 zwischen dem Frankfurter West- und Südbahnhof. Auch auf der S1 kam es zeitweise zu Ausfällen.

Anders als die VGF hatte die DB vor den kurzfristigen Fahrtausfällen im Vorfeld nicht gewarnt. Weder in den Verkehrsmeldungen noch in der Reiseauskunft fanden sich Hinweis zu Fahrtausfällen wegen eines erhöhtem Krankenstands.

Und auch auf den Stellwerken der DB kommt es immer öfter zu krankheitsbedingten Ausfällen. So ruhte der S-Bahn-Verkehr in der Frankfurter Innenstadt am Samstag ab 14:00 Uhr für rund 30 Minuten, weil laut Informationen der FNP die Pausenablösung für den Stellwerksmitarbeiter fehlte. Auch auf Strecken in Unterfranken und in Mittelhessen war der Regionalzugverkehr wegen Personalknappheit in Stellwerken beeinträchtigt. Öffentlich bezeichnet die DB dies als „Stellwerksstörung“ oder „defektes Stellwerk“.

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