+++ In der Nacht 4./5. April 2024 von ca. 21:30 Uhr bis ca. 3:30 Uhr massive Beeinträchtigungen auf den S-Bahn-Linien S2, S8 und S9 wegen kurzfristigen Bauarbeiten. Informationen im Internet unter www.bahn.de oder im DB Navigator. +++
+++ Die Gewerkschaft ver.di hat Fahrerinnen und Fahrer privater Busunternehmen in Hessen am Mittwoch, 29. Mai 2024, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. +++ In Frankfurt werden nahezu alle Bus-Linien (außer Linien 57, 81 und 82) bestreikt. S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen sowie Regionalzüge verkehren planmäßig und können viele gute Alternativen bieten. Informationen vor Fahrtantritt im Internet unter www.rmv-frankfurt.de. +++

Coronavirus: VGF sperrt Bereich hinter den Fahrerkabinen von U-Bahnen und Straßenbahnen ab

Seit vergangenen Mittwoch beginnt die VGF damit die Bereiche hinter den Fahrerkabinen in U-Bahnen und Straßenbahnen abzusperren. Die VGF folgt mit dieser Maßnahme analog den Absperrungen bei den Bussen, mit denen der Abstand zwischen Fahrgästen und Fahrpersonal hergestellt werden soll.

Das bedeutet, dass je nach Fahrzeugtyp vier bis acht Sitzplätze oder ganze Türbereiche wegfallen. In den eingesetzten U-Bahntypen „U4“ und „U5“ entfallen die beiden Vierersitzgruppen zwischen der ersten Tür und Fahrerkabine. Auch im Straßenbahntyp „S“ entfallen Sitzplätze: Hier sind es jeweils die beiden Zweiersitzgruppen direkt hinter der Fahrerkabine. In den älteren Niederflur-Straßenbahnen vom Typ „R“ fällt der gesamte Türbereich an der ersten Tür für die Fahrgäste weg.

Wie hier im U5-Wagen 677 am 27. März 2020 ist der Bereich hinter der Fahrerkabine provisorisch abgesperrt. Bild: © Thomas Lusmöller

Die VGF betont in ihrer Pressemitteilung vom 25. März 2020, dass sie damit dazu beitragen möchte, dass ein Abstand auch in den Fahrzeugen eingehalten werden kann. Neben der Gesundheit der Fahrgäste steht dabei auch das Fahrpersonal im Mittelpunkt. Nur mit gesunden Personal kann der Betrieb von U-Bahnen und Straßenbahnen auf Dauer aufrecht erhalten werden.

In den sozialen Medien wird die Maßnahme sowohl kritisiert als auch befürwortet. Auf die Frage, dass das Fahrpersonal doch durch die Kabinentür zu den Fahrgästen abgeschottet sei, antwortete die VGF auf Twitter: „Ja – allerdings hat diese einen Spalt und bietet daher keinen richtigen Schutz.“

Bleibt nun abzuwarten wie sich diese Maßnahme mit der massiven Ausdünnung des Fahrplans ab Montag verträgt und ob die Fahrgäste unter sich den Abstand weiterhin einhalten können.

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