Neues Stellwerk planmäßig in Betrieb gegangen

Das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) für die S-Bahn-Stammstrecke unter der Frankfurter Innenstadt ist am Morgen planmäßig in Betrieb gegangen. Als erste S-Bahn fuhr um 4:32 Uhr die S1 aus Offenbach nach Wiesbaden durch Tunnel.

Das neue ESTW hat damit mehr als drei Jahren Bauzeit die 40 Jahre alte Stellwerkstechnik für den City-Tunnel abgelöst. Investiert wurden über 100 Millionen Euro in die neue Technik. Der Bau des neuen Stellwerks ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem RMV und der DB vorangetrieben wird.

Die über sechs Kilometer lange Tunnelstrecke zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof und dem Südbahnhof mit Abzweig zum Mühlberg wird von acht der neun S-Bahn-Linien durchfahren. Stündlich passieren bis zu 24 S-Bahnen in jeder Richtung den Tunnel.

Stellwerksstörungen in Höchst und Offenbach

Am Morgen kam es trotzdem wieder zu Verspätungen im S-Bahn-Verkehr. Stellwerksstörungen in Frankfurt-Höchst und Offenbach Ost sorgten dafür, dass Pendler zu spät zur Arbeit kamen. Betroffen waren die S-Bahn-Linien S1, S2, S8 und S9 sowie einzelne Regionalzüge.

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Ab Ende Oktober Einschränkungen im Bahnverkehr im Knoten Frankfurt

Viele Baumaßnahmen zur Instandhaltung und Modernisierung der Infrastruktur finden derzeit im Eisenbahnknoten Frankfurt statt. Darunter zählen die Arbeiten am Homburger Damm unweit des Hauptbahnhofs, rund um den Bahnhof Stadion sowie der Bau der neuen S-Bahn-Strecke durch den neuen Stadtteil Gateway Gardens am Flughafen. Nun kommt es ab Ende Oktober zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Zum einen wegen eines Softwareaustauschs in elektronischen Stellwerken (ESTW), zum anderen wegen der Anbindung der neuen S-Bahn-Strecke an den Bestand.

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