Neues Stellwerk planmäßig in Betrieb gegangen

Das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) für die S-Bahn-Stammstrecke unter der Frankfurter Innenstadt ist am Morgen planmäßig in Betrieb gegangen. Als erste S-Bahn fuhr um 4:32 Uhr die S1 aus Offenbach nach Wiesbaden durch Tunnel.

Das neue ESTW hat damit mehr als drei Jahren Bauzeit die 40 Jahre alte Stellwerkstechnik für den City-Tunnel abgelöst. Investiert wurden über 100 Millionen Euro in die neue Technik. Der Bau des neuen Stellwerks ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem RMV und der DB vorangetrieben wird.

Die über sechs Kilometer lange Tunnelstrecke zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof und dem Südbahnhof mit Abzweig zum Mühlberg wird von acht der neun S-Bahn-Linien durchfahren. Stündlich passieren bis zu 24 S-Bahnen in jeder Richtung den Tunnel.

Stellwerksstörungen in Höchst und Offenbach

Am Morgen kam es trotzdem wieder zu Verspätungen im S-Bahn-Verkehr. Stellwerksstörungen in Frankfurt-Höchst und Offenbach Ost sorgten dafür, dass Pendler zu spät zur Arbeit kamen. Betroffen waren die S-Bahn-Linien S1, S2, S8 und S9 sowie einzelne Regionalzüge.

Das könnte dich auch interessieren:

Feierliche Inbetriebnahme des neuen Elektronischen Stellwerks

Das neue Elektronsiche Stellwerk (ESTW) für die S-Bahn-Stammstrecke unter der Frankfurter Innenstadt ist am 6. August 2018 in Betrieb gegangen. Im Beisein von rund 200 Gästen wurde das neue Stellwerk in einem feierlichen Akt mit symbolischer Schlüsselübergabe am Mittwoch vergangener Woche von Dr. Klaus Vornhusen (Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Hessen), Tarek Al-Wazir (Hessischer Minster für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung), Klaus Oesterling (Verkehrsdernent der Stadt Frankfurt am Main), Prof. Knut Ringat (Sprecher der Geschäftsführung des RMV) und Gerd-Dietrich Bolte (Leiter Großprojekte Mitte der DB Netz AG) auch offiziell in Betrieb genommen.

Mehr lesen »

Kommentar verfassen