+++ In der Nacht 4./5. April 2024 von ca. 21:30 Uhr bis ca. 3:30 Uhr massive Beeinträchtigungen auf den S-Bahn-Linien S2, S8 und S9 wegen kurzfristigen Bauarbeiten. Informationen im Internet unter www.bahn.de oder im DB Navigator. +++
+++ Die Gewerkschaft ver.di hat Fahrerinnen und Fahrer privater Busunternehmen in Hessen am Freitag, 17. Mai 2024, am Dienstag, 21. Mai 2024, und am Mittwoch, 22. Mai 2024, zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. +++ In Frankfurt werden nahezu alle Bus-Linien (außer Linien 57, 81 und 82) bestreikt. S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen sowie Regionalzüge verkehren planmäßig und können viele gute Alternativen bieten. Informationen vor Fahrtantritt im Internet unter www.rmv-frankfurt.de. +++

Busfahrer-Streik auch am Wochenende und am Montag

Auch über das Wochenende hinaus bleiben die Busse in den Depots. Bis einschließlich Montag wollen die Beschäftigen von 20 privaten Busunternehmen weiterstreiken. Ein verhandlungsfähiges Angebot vom LHO liegt weiterhin nicht vor.

Am fünften Streiktag in Folge kündigt die Gewerkschaft ver.di an, dass die Busfahrer auch über das Wochenende und am Montag ihre Arbeit niederlegen. „Die Busfahrer fühlen sich brüskiert. Das Gebot der Stunde wäre gewesen, ein konkretes Angebot mit Zahlen auf den Tisch zu legen. Da kein verhandlungsfähiges Angebot vorliegt, wird weitergestreikt“, sagte gegenüber der Deutschen-Presse-Agentur eine ver.di-Sprecherin.

Zuvor hatte der Landesverband Deutscher Omnibusunternehmer (LHO) angekündigt ein Angebot zu machen. „Wir sind bereit, in einem Verhandlungstermin einen neuen Vorschlag zu unterbreiten, wie die Arbeitsbedingungen und die Vergütung des Personals verbessert werden könnten“, hatte LHO-Geschäftsführer Volker Tuchan am Freitag in Gießen gesagt. Genannt hatte der Verband dann allerdings ein Zeitraum (18. bis 20. Januar) für Gesprächstermine.

Schwerpunkte des Streiks sind neben Frankfurt auch Darmstadt, Hanau, Offenbach, Gießen, Marburg und Gelnhausen.

Nur wenige Bus-Linien fahren in Frankfurt

In Frankfurt stehen die Räder somit auch am Wochenende und am Montag still. Lediglich die Quatierbus-Linien in Sachsenhausen (Linien 35, 45, 47, 48), die Kleinbus-Linien in Zeilsheim (Linie 57) und in Oberrad (Linien 81 und 82) sowie die regionalen Bus-Linien von Enkheim nach Maintal (MKK-23 und MKK-25), vom Flughafen nach Dreieich (Linien OF-64 und OF-67) und von Offenbach über Enkheim nach Bad Vilbel (Linie 551) sind von dem Streik nicht betroffen.

S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Regionalzüge bieten allerdings Alternativen. Sie erreichen jedoch nicht alle Frankfurter Stadtteile.

Informieren und alternativen nutzen

Die lokale Nahverkehrsverkehrsgesellschaft traffiQ und der Rhein-Main-Verkehrsverbund emfehlen den Fahrgästen weiterhin, sich vor Fahrtantritt möglichst noch einmal aktuelle Informationen über die Radiosender, das RMV-Servicetelefon unter 069 24 24 80 24, dass rund um die Uhr erreichbar ist, sowie über die Internetseiten www.traffiQ.de und www.rmv.de einzuholen.

Über Verbindungsauskunft im Internet lassen sich Busverbindungen ausblenden, so dass nur die tatsächlich verkehrenden Linien angezeigt werden: Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt dort die Häkchen bei „Bus“ und bei „Niederflurbus“. Wenn man Start und Ziel direkt „von Haustür zu Haustür“ (Ort, Straße und Hausnummer) eingibt, bekommt man von der Fahrplanauskunft auch gleich mitgeteilt, welche Fußwege ggf. nötig sind.

Das könnte dich auch interessieren:

Vorschau auf das Fahrplanjahr 2021

Das neue Fahrplanjahr 2021 wirft seine Schatten voraus. Im Parlament-Informations-System (PARLIS) der Stadt Frankfurt am Main finden sich zwei Vorträge des Magistrats, die sich mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 befassen. Der eine Vortrag befasst sich mit dem Leitungsangebot der Busse, der andere mit dem Leistungsangebot der U-Bahnen und Straßenbahnen. ÖPNV online Frankfurt am Main hat sich beide Vorträge angeschaut und fasst die Neuigkeiten zum Fahrplanwechsel zusammen.

Mehr lesen »

Kommentar verfassen