+++ Warnstreik von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026! +++ Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeitenden im öffentlichen Nahverkehr von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026, zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt werden U-Bahnen und Straßenbahnen bestreikt. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse werden nicht bestreikt, verkehren planmäßig und können vielfach als Alternative weiterhelfen. Im Busverkehr in Frankfurt ist mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechnen, was auf einigen Linien zu Verspätungen führen kann. +++
+++ Betriebsstörung +++ Aufgrund einer Stellwerksstörung im Bereich Frankfurt Hauptbahnhof kommt es im S-Bahn-Verkehr zu Verspätungen und Fahrtausfällen. Über die Dauer der Beeinträchtigung liegen derzeit keine Informationen vor. Sie soll noch bis voraussichtlich Freitag, 15. Mai 2026, andauern. Bitte informiere dich vor Fahrtantritt über die aktuelle Betriebslage im Internet unter www.bahn.de oder über die App DB Navigator. +++ Stand: 13.05.2026, 7:50 Uhr +++

RMV verschiebt Fahrpreiserhöung

Erstmals in seiner Geschichte verschiebt der RMV die Fahrpreiserhöhung zum Fahrplan- bzw. Jahreswechsel. Statt am 1. Januar 2021 sollen die Preise erst ein halbes Jahr später am 1. Juli 2021 steigen. So soll die befristete Mehrwertsteuersenkung der Bundesregierung undbürokratisch an die Fahrgäste weitergereicht werden.

Der Aufsichtsrat des RMV hat sich für die Verschiebung des Tarifwechsel um sechs Monate ausgesprochen. Statt am 1. Januar werden die Fahrpreise erst am 1. Juli 2021 angepasst. Damit profitieren Fahrgäste sechs zusätzliche Monate von den Fahrpreisen von 2020.

In Kombination mit den umfangreichen Aktionen in Sommerferien 2020, wie etwa der verbundweiten Gültigkeit von Jahreskarten an Wochenenden, gibt der RMV so die von der Bundesregierung beschlossene Mehrwertsteuersenkung unbürokratisch an seine Fahrgäste weiter.

In der Mitteilung des RMV heißt es, dass der Verbundtarif ein komplexes Gebilde sei, das nicht im Handumdrehen hoch- und herruntergefahren kann. Wolle der RMV den Tarif ändern, muss dies durch den Aufsichtsrat beschlossen und durch die Behörden genehmigt werden, bevor dies umgesetzt werden kann. Dieser Prozess dauere normalerweise mehrere Monate. Die Verschiebung der Preisanpassung sei daher die einfachste und unbürokratischste Lösung, um die befristete Mehrwertsteuersenkung an die Fahrgäste weiterzureichen.

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