+++ Warnstreik am Montag, 2. Februar 2026! +++ Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeitenden im öffentlichen Nahverkehr am Montag, 2. Februar 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt werden U-Bahnen und Straßenbahnen bestreikt. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse werden nicht bestreikt, verkehren planmäßig und können vielfach als Alternative weiterhelfen. Im Busverkehr in Frankfurt ist mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechen. +++
+++ Vorangegange Betriebsstörung! +++ Auf den S-Bahn-Linien S1 bis S6, S8 und S9 kommt es aufgrund einer vorangegangenen Betriebsstörung durch einen Schienenbruch im Bereich Konstablerwache zu Verspätungen und Fahrtausfällen. Bitte informiere dich kurz vor Abfahrt über die aktuelle Betriebslage im Internet unter www.bahn.de oder www.rmv.de sowie über die Apps DB Navigator oder RMVgo und beachte die Ansagen und Anzeigen in den Zügen sowie an Bahnhöfen! +++ Stand: 02.02.2026, 14:55 Uhr +++

GDL kündigt Bahnstreik an

Die Lokführergewerkschaft GDL verleiht ihren Forderungen Nachdruck und ruft die Beschäftigten zu einem 20-stündigen Streik auf. Die DB nannte den Arbeitskampf als "völlig unnötig".

Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn will die Lokführergewerkschaft GDL ab Mittwochabend streiken. Der Ausstand soll von 22:00 Uhr bis Donnerstag um 18:00 Uhr dauern, kündigte die GDL an.

„Der Unmut der Beschäftigen ist groß, ihre Anliegen sind legitim“, begründete der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky den Streikaufruf. „Wer glaubt, zulasten der Mitarbeiter zynisch auf Zeit spielen zu können, befindet sich im Irrtum. Jetzt ist die Zeit, Verbesserungen zu erzielen, das duldet keinen Aufschub!“

Die Grundsatz-Entscheidung für einen Streik kritisterte die DB scharf. „Das ist eine Zumutung für die Bahnreisenden. Dieser Streik ist völlig unnötig”, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler. “Wir haben am Donnerstag und Freitag Verhandlungen im Kalender, die wir gemeinsam vereinbart haben. Die Lokführergewerkschaft ignoriert Absprachen und handelt verantwortungslos.“

GDL fordert Lohnerhöhung von mindestens 555 Euro und Verkürzung der Wochenarbeitszeit

Zwischen DB und GDL hatten die Tarifverhandlungen am vergangenen Donnerstag begonnen. Die GDL fordert eine Lohnerhöhung von mindestens 555 Euro sowie eine Erhöhung der Zulagen für Schichtarbeit um 25 Prozent bei einer Tariflaufzeit von einem Jahr. Für Beschäftigte im Schichtdienst möchte die GDL außerdem eine Arbeitszeitverkürzung von 38 auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich sowie steuerfreie Inflationszahlungen von 3000 Euro erreichen.

Die DB hatte bei einer Laufzeit von 32 Monaten elf Prozent mehr Lohn sowie eine Inflationsprämie von bis zu 2850 Euro angeboten. Der Konzern lehnt die von der GDL geforderte Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich als unerfüllbar ab.

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