+++ Warnstreik von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026! +++ Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeitenden im öffentlichen Nahverkehr von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026, zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt werden U-Bahnen und Straßenbahnen bestreikt. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse werden nicht bestreikt, verkehren planmäßig und können vielfach als Alternative weiterhelfen. Im Busverkehr in Frankfurt ist mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechnen, was auf einigen Linien zu Verspätungen führen kann. +++
+++ Betriebsstörung +++ Aufgrund einer Stellwerksstörung im Bereich Frankfurt Hauptbahnhof kommt es im S-Bahn-Verkehr zu Verspätungen und Fahrtausfällen. Über die Dauer der Beeinträchtigung liegen derzeit keine Informationen vor. Sie soll noch bis voraussichtlich Freitag, 15. Mai 2026, andauern. Bitte informiere dich vor Fahrtantritt über die aktuelle Betriebslage im Internet unter www.bahn.de oder über die App DB Navigator. +++ Stand: 13.05.2026, 7:50 Uhr +++

Jede Sekunde zählt: Einstiegslotsen verringern Haltezeiten erfolgreich

Der RMV und die Deutsche Bahn ziehen aus dem vierwöchigen Einsatz von Einstiegslotsen bei der S-Bahn Rhein-Main ein klares positives Fazit. Die Haltezeiten der S-Bahnen konnten bei dem Pilotversuch verringert werden. Der Pilotversuch wird bis zum Ende des Jahres fortgesetzt.

Vom 4. bis zum 29. September 2017 hatten die Deutsche Bahn und der RMV morgens und abends in den Hauptverkehrszeiten an S-Bahnhöfen Frankfurt Hauptbahnhof (tief), Hauptwache und Konstablerwache Mitarbeiter als Einstiegslosten eingesetzt. Sie sollten dabei helfen, dass sich die Türen der S-Bahnen rechtzeitig schließen, wenn die Abfahrtszeit erreicht ist, und die Fahrgäste möglichst gleichmäßig auf den Bahnsteig zu verteilen, damit sich vor den Türen keine zu langen Warteschlangen bilden. Dies sei insbesondere am Hauptbahnhof besonders gut gelungen.

Christian Roth, Leiter der S-Bahn Rhein-Main, sagt:

„Der Versuch war erfolgreich. Unsere ersten Auswertungen zeigen, dass die S-Bahnen in den vergangenen Wochen zügiger durch den Tunnel in der Innenstadt fahren konnten. Im Schnitt haben die Bahnen für die Strecke von Frankfurt Main Ostendstraße bis zum Hauptbahnhof (tief) in den Morgenstunden zwischen 30 und 40 Sekunden kürzer gebraucht als vorher. In den Abendstunden betrug die Zeitersparnis zwischen 10 und 15 Sekunden.“

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV, bedankte sich bei den Fahrgästen:

„Dass der Einsatz der Einstiegslotsen ein Erfolg geworden ist, verdanken wir insbesondere den Fahrgästen, die fast immer Verständnisvoll reagiert haben und die Teams unterstützen. So haben wir es gemeinsam geschafft, die S-Bahn pünktlicher zu machen.

Die Einstiegslotsen sollen über die Pilotphase hinaus, zunächst bis zum Jahresende, morgens und abends zu Hauptverkehrszeiten in Hauptbahnhof (tief) in beiden Fahrtrichtungen eingesetzt werden. Ein weiteres Lotsen-Team soll abwechselnd an den Bahnhöfen Hauptwache und Konstablerwache in Fahrtrichtung Hauptbahnhof eingesetzt werden.

Vereinzelt habe es negative Rückmeldungen von Fahrgästen zum Einsatz der Einstieglosten gegeben. Kurze Animationsfime sollen Verständnis für die Arbeit der Einstiegslotsen schaffen. Sie sollen ab Oktober auf den Bildschirmen an den Bahnsteigen gezeigt werden. Die Fahrgäste sollen unter dem Motto „Jede Sekunde zählt“ dafür sensibilisiert werden, dass es zu Verzögerungen für alle S-Bahnen führt, wenn sich schließendene Türen wieder aufgedrückt oder blockiert werden.

S-Bahn Rhein-Main – Jede Sekunde zählt – Türen nicht aufziehen/aufhalten
Kurzer Animationsfilm, der an die Fahrgäste der S-Bahn Rhein-Main appelliert, sich schließende Türen nicht aufzuhalten oder zu blockieren, damit die S-Bahn für alle pünktlich fahren kann. © Deutsche Bahn AG

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In den nächsten vier Wochen setzt DB Regio Hessen in den Hauptverkehrszeiten montags bis freitags zwischen 6:30 Uhr und 9:00 Uhr sowie zwischen 15:30 Uhr und 19:00 Uhr im Tiefbahnhof des Frankfurter Hauptbahnhofs am Gleis 103/104 zusätzliches Servicepersonal ein. Ziel ist ein deutliche Steigerung der Abfahrtspünktlichkeit bei der S-Bahn Rhein-Main. Dabei kümmern sich in dem vierwöchigen Pilotversuch bis zu sechs Fahrgasthelfer ausschließlich um die pünktliche Abfahrt der S-Bahnen.

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