Ebusco liefert Elektrobusse für Transdev

Der niederländische Hersteller Ebusco liefert zum Jahresende 13 neue Elektrobusse an Transdev Rhein-Main. Eingesetzt werden sie auf der Bus-Linie 60.

Im Februar hatte die Nahverkehrsgesellschaft traffiQ bekanntgegeben, dass Transdev Rhein-Main zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember die Bus-Linien im Frankfurter Norden weiterbetreibt. Im Linienbündel A sind auch zwei Linien enthalten, die mit Elektrobussen betrieben werden sollen. Dies betrifft die Bus-Linie 60 zwischen Rödelheim und Heddernheim sowie ab Dezember 2021 auch die Bus-Linie 52 im Gallus.

Für Linie 60 liefert der niederländische Hersteller Ebusco 13 neue Elektrobusse. Dabei handelt es sich um das Modell Ebusco 2.2 in Niederflurausführung mit 12 Metern Länge. Das Modell ist mit der LFP-Technologie ausgestattet, die nach Herstellerangaben einer der besten und sichersten Batterietechnologien in der Branche ist. Mit einer einzigen Aufladung fährt der Ebusco 2.2 350 Kilometer.

Frontansicht Fahrerseite. Visualisierung: © Ebusco

Die Niederländer sind davon überzeugt, dass neuen Elektrobusse den Fahrgästen gefallen werden. Sie sind mit zahlreichen Qualitätsmerkmalen, wie beispielweise einer Klimaanlage, ausgestattet.

Frontansicht Türseite. Visualisierung: © Ebusco

In Deutschland sollen bis zum Jahresende 40 Ebusco-Busse im Einsatz sein. Für 2021 hat das Unternehmen weitere Lieferungen nach Deutschland angekündigt. Schon heute fahren Elektrobusse von Ebusco in München, im Wartburgkreis und auf der Insel Borkum. Und auch in den Niederlanden sind sie in Groningen, Drodrecht und Utrecht unterwegs.

Heckansicht Türseite. Visualisierung: © Ebusco

Weitere Hersteller liefern an die ICB

Auch andere Elektrobus-Hersteller sind in Frankfurt unterwegs. Seit Dezember 2018 setzt die städtische ICB auf der Bus-Linie 75 fünf Elektrobusse des polnischen Herstellers Solaris ein. Im Herbst erhält die ICB elf E-Gelenkbusse vom spanischen Hersteller Irizar sowie zwei E-Solobusse vom portogiesischen Hersteller Caetano. Diese Busse sollen auf den Linien 33 und 37 rund um den Hauptbahnhof eingesetzt werden.

Bis 2030 will die Stadt Frankfurt am Main die Dieselbusflotte auf alternative Antriebe umgestellt haben.

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