+++ Warnstreik von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026! +++ Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeitenden im öffentlichen Nahverkehr von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026, zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt werden U-Bahnen und Straßenbahnen bestreikt. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse werden nicht bestreikt, verkehren planmäßig und können vielfach als Alternative weiterhelfen. Im Busverkehr in Frankfurt ist mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechnen, was auf einigen Linien zu Verspätungen führen kann. +++
+++ Vorangegange Betriebsstörung! +++ Auf den S-Bahn-Linien S1 bis S6, S8 und S9 kommt es aufgrund einer vorangegangenen Betriebsstörung durch einen Schienenbruch im Bereich Konstablerwache zu Verspätungen und Fahrtausfällen. Bitte informiere dich kurz vor Abfahrt über die aktuelle Betriebslage im Internet unter www.bahn.de oder www.rmv.de sowie über die Apps DB Navigator oder RMVgo und beachte die Ansagen und Anzeigen in den Zügen sowie an Bahnhöfen! +++ Stand: 02.02.2026, 14:55 Uhr +++

VIAS betreibt neuen Rheingau-Express

Das Verkehrsunternehmen VIAS Rail GmbH (VIAS) wird nach Ausschreibung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) und des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) die neue RegionalExpress-Linie RE19 betreiben. Ab Dezember 2025 wird die neue zusätzliche RE-Verbindung alle zwei Stunden rechtsrheinisch zwischen Koblenz und Frankfurt unterwegs sein und die bestehende Regionalbahn-Linie RB10 ergänzen, die an allen Bahnhöfen hält und bereits seit 2010 von VIAS betrieben wird. Einzelne Fahrten starten bereits in Kobern-Gondorf an der Mosel.

RE19 löst RE9 ab

Der neue RE19 fährt täglich und löst den bisher nur zwischen Eltville und Frankfurt und nur in der Hauptverkehrszeit fahrenden RE9 ab. Zwischen Koblenz und Eltville hält der RE19 in Niederlahnstein, Braubach, Kamp-Bornhofen, St. Goarshausen, Lorch, Assmannshausen, Rüdesheim, Geisenheim und Oestrich-Winkel. Den Wiesbadener Hauptbahnhof wird der RE19 wie der bisherige RE9 nicht bedienen, sondern den direkten Weg zwischen Biebrich und Mainz-Kastel befahren. Gegenüber der RB10 ergibt sich dadurch ein Fahrzeitgewinn von rund einer Viertelstunde von und nach Frankfurt. In Wiesbaden-Biebrich besteht die Möglichkeit zur RB10 umzusteigen, wodurch auch die vom RE19 nicht bedienten Orte von einer schnellen Verbindung von und nach Frankfurt profitieren.

RheingauLinie bei Lorch. Foto: © RMV / Helmut Vogler

Ausweitung des Fahrplans in zwei Stufen

Der RE19 verkehrt im stündlichen Wechsel zum linksrheinischen RE2 (Koblenz – Mainz – Frankfurt) und bietet in Koblenz Hauptbahnhof schnelle Anschlüsse von/nach Trier, Saarbrücken, Luxemburg, Bonn, Köln und Limburg sowie zum Fernverkehr von/nach Norddeutschland.

Am Wochenende wird der RE19 sechsmal je Richtung zwischen Koblenz und Frankfurt unterwegs sein. Ein siebtes Fahrtpaar kommt montags bis freitags hinzu. Die weiteren RE-Fahrten des aktuellen RE9 zwischen Frankfurt und Eltville bleiben bestehen.

Der Fahrplan der RB10 wird bereits zwei Jahre vor dem Start des RE19 ausgeweitet. Dann werden montags bis freitags zwischen Frankfurt und Assmannshausen ein durchgängiger Halbstundentakt und mehr Sitzplätze zwischen Wiesbaden und Frankfurt angeboten. Der Stundentakt der RB10 in Koblenz wird mit Start des RE19 um eine halbe Stunde versetzt, damit ein etwa halbstündlicher Abstand zum RE19 entsteht.

Unterwegs in modernen Zügen

Zum Einsatz kommen neue Fahrzeuge des Typs Flirt vom Hersteller Stadler. Sie verfügen über Steckdosen im Fahrzeug, akustische und optische Fahrgastinformationssysteme, Hublift sowie zusätzliche Einstiegshilfen, kostenloses WLAN, Klimaanlage sowie großzügige Mehrzweckbereiche für Fahrgäste mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Fahrrad. Die Züge sind zudem mit dem neusten Zugsicherungssystem ETCS ausgerüstet.

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