+++ Warnstreik am Montag, 2. Februar 2026! +++ Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeitenden im öffentlichen Nahverkehr am Montag, 2. Februar 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt werden U-Bahnen und Straßenbahnen bestreikt. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse werden nicht bestreikt, verkehren planmäßig und können vielfach als Alternative weiterhelfen. Im Busverkehr in Frankfurt ist mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechen. +++
+++ Vorangegange Betriebsstörung! +++ Auf den S-Bahn-Linien S1 bis S6, S8 und S9 kommt es aufgrund einer vorangegangenen Betriebsstörung durch einen Schienenbruch im Bereich Konstablerwache zu Verspätungen und Fahrtausfällen. Bitte informiere dich kurz vor Abfahrt über die aktuelle Betriebslage im Internet unter www.bahn.de oder www.rmv.de sowie über die Apps DB Navigator oder RMVgo und beachte die Ansagen und Anzeigen in den Zügen sowie an Bahnhöfen! +++ Stand: 02.02.2026, 14:55 Uhr +++

Frankfurt verabschiedet die U3-Wagen

2017 wurden die letzten Wagen des Typs “U3” aus dem Betrieb genommen. Mit einem öffentlichen Pendelverkehr zwischen den Stationen “Hausen” und “Schäfflestraße” werden sie am Samstag, 13. Oktober 2018, verabschiedet.

37 Jahre waren die Triebwagen des Typs “U3” ein fester Bestandteil des U-Bahn-Betriebs in Frankfurt am Main. Sie waren zwischen 1980 und 2015 fast ausschließlich auf der U4 im Einsatz. Die letzten beiden Einsatzjahre verbrachten sie auf der U6.

In den letzten beiden Einsatzjahren kamen die U3-Wagen auf der U6 zwischen Ostbahnhof und Heerstraße zum Einsatz. Bild: © Thomas Lusmöller

Angeschafft wurden die insgesamt 27 Fahrzeuge im Jahr 1980 für damals neue Linie U4 zwischen Hauptbahnhof und Seckbacher Landstraße. Da es sich dabei um eine vollständig neue und unterirdische Linie handelte, gab es zahlreiche Unterschiede zu den bereits vorhandenen U2-Wagen. So wurde beispielsweise die Front aus leichteren und weniger verstärktem Kunststoff gefertigt. Zudem waren wegen der einheitlichen Bahnsteighöhe aller Stationen keine Trittstufen mehr erforderlich, sodass Ein- und Ausstieg ebenerdig erfolgen konnten.

Bis zum Jahr 2008 wurden die Wagen ausschließlich unterirdisch eingesetzt. Tageslicht sahen sie nur bei Betriebsfahrten sowie bei einem kurzen Gastspiel auf einem morgendlichen Kurs der U2 im Jahr 1990. Mit der Verlängerung der U4 über die Seckbacher Landstraße hinaus zur Schäfflestraße im Juni 2008 und weiter nach Enkheim im Dezember 2008 änderte sich dies. Die U3-Wagen waren nun auch oberirdisch im Linienverkehr anzutreffen.

Mit dem zunehmenden Einsatz der neuen Triebwagen des Typs „U5“ zeichnete sich auch das Einsatzende der U3-Wagen ab. Sie wechselten zuvor jedoch ihr Einsatzgebiet. Der Betrieb der U4 wurde im April 2015 auf U5-Wagen umgestellt. Die U3-Wagen kamen fortan auf der U6 zwischen Heerstraße und Ostbahnhof zum Einsatz. Zwei Jahre später übernahmen die U5-Wagen dann endgültig auch den Betrieb auf der U6, sodass die U3-Wagen nicht mehr benötigt und abgestellt wurden. Wie bei den U2-Wagen bleibt auch bei den U3-Wagen eine Museumsgarnitur erhalten, die aus den Wagen 451, 452 und 453 besteht. Der Wagen 451 erhielt bereits seine Auslieferungslackierung zurück und wurde als Wagen 151 in den Museumsbestand eingereiht. Er wurde am vergangenen Wochenende bei der Fahrzeugschau im Betriebshof Heddernheim der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt.

Zur Verabschiedung der U3-Wagen veranstalten VGF und HSF am Samstag, den 13. Oktober 2018, einen öffentlichen Pendelverkehr zum Mitfahren und Fotografieren. Vier U3-Wagen werden in unterschiedlichen Kompositionen zusammen mit einem U2- und einem Pt-Wagen-Zug zwischen 10 und 17 Uhr im 20-Minuten-Takt zwischen den Stationen “Hausen” und “Schäfflestraße” pendeln. Der Fahrplan kann unter www.hsf-ffm.de/u3-wagen-abschied heruntergeladen werden. Die Mitfahrt ist mit Ausnahme der Pt-Wagen in allen Zügen möglich. Fahrgäste benötigen lediglich eine gültige RMV-Fahrkarte.

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