+++ Warnstreik am Montag, 2. Februar 2026! +++ Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeitenden im öffentlichen Nahverkehr am Montag, 2. Februar 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt werden U-Bahnen und Straßenbahnen bestreikt. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse werden nicht bestreikt, verkehren planmäßig und können vielfach als Alternative weiterhelfen. Im Busverkehr in Frankfurt ist mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechen. +++
+++ Vorangegange Betriebsstörung! +++ Auf den S-Bahn-Linien S1 bis S6, S8 und S9 kommt es aufgrund einer vorangegangenen Betriebsstörung durch einen Schienenbruch im Bereich Konstablerwache zu Verspätungen und Fahrtausfällen. Bitte informiere dich kurz vor Abfahrt über die aktuelle Betriebslage im Internet unter www.bahn.de oder www.rmv.de sowie über die Apps DB Navigator oder RMVgo und beachte die Ansagen und Anzeigen in den Zügen sowie an Bahnhöfen! +++ Stand: 02.02.2026, 14:55 Uhr +++

Busfahrer wollen auch Dienstag streiken

Wie angekündigt sind am Montagmorgen die Busfahrer zahlreicher Busunternehmen in den Streik getreten. Nach Medienberichten ist zu erwarten, dass auch am Dienstag keine Busse die Depots verlassen. S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Regionalzüge sind vom Streik nicht betroffen.

Betroffen sind auch nahezu alle Bus-Linien des städtischen Nahverkehrs in Frankfurt am Main. Nach Angaben der lokalen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ auf deren Internetseite, verkehren lediglich die Bus-Linien 35, 45, 47 und 48, die Kleinbus-Linien 57 in Zeilsheim sowie 81 und 82 in Oberrad, die Bus-Linien OF-64 und OF-67 zwischen Flughafen und Dreieich sowie die Linie 551 zwischen Offenbach, Enkheim und Bad Vilbel. Auch in anderen Regionen stehen die Busse still.

Ergebnislos verlaufende Tarifverhandlungen

Grund für den Streik sind die ergebnislos verlaufenden Tarifverhandlungen zwischem dem Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) und der Gewerkschaft ver.di. Die Gewerkschaft fordert eine stufenweise Erhöhung des Lohns von derzeit 12 Euro auf 13,50 Euro pro Stunde bei einer Laufzeit bis Juni 2018. Die Arbeitgeber wollen eine Laufzeit bis Ende 2018 und bieten insgesamt einen Anstieg des Stundenlohns auf 12,65 Euro an. Auch Pausenregelungen will ver.di verbessern und einen zusätzlichen Urlaubstag für alle Beschäftigten.

ver.di spricht gegenüber hessenschau.de von einer hohen Streikbereitschaft. Nach deren Angaben beteiligen sich weit mehr als 70 Prozent der Fahrer an dem Ausstand. Zu dem unbefristeten Streik hatte ver.di die Busfahrer von 20 privaten Busunternehmen aufgerufen. Medienberichten zur Folge soll der Ausstand auch am morgigen Dienstag weiter gehen.

Informieren und alternativen nutzen

Die lokale Nahverkehrsverkehrsgesellschaft traffiQ und der Rhein-Main-Verkehrsverbund emfehlen den Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt möglichst noch einmal aktuelle Informationen über die Radiosender, das RMV-Servicetelefon unter 069 24 24 80 24, dass rund um die Uhr erreichbar ist, sowie über die Internetseiten www.traffiQ.de und www.rmv.de einzuholen.

Über Verbindungsauskunft im Internet lassen sich Busverbindungen ausblenden, so dass nur die tatsächlich verkehrenden Linien angezeigt werden: Unter “Womit” wählt man “Optionen anzeigen” und entfernt dort die Häkchen bei “Bus” und bei “Niederflurbus”. Wenn man Start und Ziel direkt „von Haustür zu Haustür“ (Ort, Straße und Hausnummer) eingibt, bekommt man von der Fahrplanauskunft auch gleich mitgeteilt, welche Fußwege ggf. nötig sind.

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