+++ In der Nacht 4./5. April 2024 von ca. 21:30 Uhr bis ca. 3:30 Uhr massive Beeinträchtigungen auf den S-Bahn-Linien S2, S8 und S9 wegen kurzfristigen Bauarbeiten. Informationen im Internet unter www.bahn.de oder im DB Navigator. +++
+++ Die Gewerkschaft ver.di hat Fahrerinnen und Fahrer kommunaler Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr in Frankfurt am Main, Wiesbaden, Kassel und Gießen zu Warnstreiks aufgerufen. +++ In Frankfurt fahren von Mittwoch, 13. März 2024, 2:00 Uhr bis Samstag, 16. März 2024, ca. 3:00 Uhr keine U-Bahnen und Straßenbahnen. Nach Ende des Streiks kommt es Samstagfrüh bis etwa 6:00 Uhr auf den Linien U4 (Seckbacher Landstraße - Enkheim), U6 und U7 zu Fahrtausfällen. S-Bahnen, Regionalzüge und städtische Busse sind nicht betroffen, verkehren planmäßig und können vielfach eine alternative Fahrtmöglichkeit sein. +++

S6 fährt ab Februar auf eigenen Gleisen

Zu Jahresbeginn müssen sich die Fahrgäste der S6 noch einmal auf eine längere Vollsperrung der Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Bad Vilbel einstellen. Bevor die runderneuerte Strecke in Betrieb gehen kann, müssen Fahrgäste noch einmal sieben Wochen auf Busse umsteigen. Danach folgt der nächste Bauabschnitt.

In die entscheidende Phase gehen die Arbeiten für den viergleisigen Streckenausbau zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel. Erstmalig am 19. Februar 2024 soll die S6 über ihre eigenen Gleise rollen. Fahrgäste können dann an modernisierten, barrierefreien Stationen komfortabel in die S-Bahnen ein- und aussteigen.

Siebenwöchige Vollsperrung Anfang 2024

Allerdings muss die Bahnstrecke noch einmal vom 2. Januar bis 18. Februar 2024 komplett gesperrt werden, um die notwendigen letzten Arbeiten durchzuführen. Die Deutsche Bahn (DB) baut während der siebenwöchigen Arbeiten die Behelfsbahnsteige ab und errichtet die S-Bahnsteige an den neuen Gleisen der S6. Die Bauteams bringen außerdem Gleise, Oberleitungen und Signale in ihre endgültige Position und schließen sie an die bestehende Infrastruktur an. Am ersten Dezember-Wochenende ist zusätzlich eine Sperrung der Gleise erforderlich, um konzentriert eine Vielzahl von Arbeiten umsetzen zu können.

Während der Sperrungen wird es für die Fahrgäste der S6 wieder ein Ersatzkonzept mit Bussen geben. Züge des Regional- und Fernverkehrs fahren über alternative Routen. Über die Details zum Ersatzfahrplan will die DB rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten informieren.

Station „Ginnheim“ geht erst im Dezember 2024 in Betrieb

Für die neue S-Bahn-Station „Ginnheim“ liegt der Planfeststellungsbeschluss vor. Um mit den Arbeiten beginnen zu können, errichtet die DB bis voraussichtlich Mitte November eine Baustraße unter der Rosa-Luxemburg-Straße. Über die neuen S-Bahn-Gleise werden vom Frankfurter Berg bis zur zukünftigen Station Anfang/Mitte Dezember ca. 620 Tonnen Fertigbausteile für den zukünftigen Bahnsteig angeliefert.

Die neue S-Bahn-Station plant die DB zum Fahrplanwechsel 2024/2025 in Betrieb zu nehmen. Dieser beinhaltet dann auch alle Verbesserungen für den Fahrplan der S-Bahn, die ursprünglich zum diesjährigen Fahrplanwechsel angedacht waren. Dabei tauscht die S6 die südlichen Endpunkte mit S3 und S4 und fährt zukünftig im 15-Minuten-Takt zwischen Bad Vilbel, Frankfurt und Langen.

Bauabschnitt Bad Vilbel – Friedberg steht an

Der Ausbau der Gleise zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Rhein-Main-Region. Um unabhängig von Nah- und Fernverkehr schneller, regelmäßiger und zuverlässiger zu fahren, erhält die S6 seit 2017 zwei eigene Gleise. Von der zusätzlichen Streckenkapazität profitieren auch der Regional- und Fernverkehr.

Nach baulicher Fertigstellung des Streckenteils Frankfurt West – Bad Vilbel baut die DB den Abschnitt Bad Vilbel – Friedberg aus, um auch hier Qualitäts- und Kapazitätseffekte im stark frequentierten Bahnknoten Frankfurt Rhein-Main zu erreichen. Ein Termin für die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts nannte die DB bisher nicht.

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Pilotprojekt: Bessere Fahrgastinformation an kleineren Bahnhöfen

Über ein umfassendere Fahrgastinformation können sich die Fahrgäste im RMV-Gebiet an kleineren Bahnhöfen freuen. Die vorhandenen einzeiligen Fahrgastinformationsanzeigen, die sogenannten Dynamischen Schriftanzeiger (DSA), zeigen durch eine Softwareanpassung der DB Station&Service AG ab Ende September auch planmäßige Abfahrzeiten an. Die meist orangefarben Laufdisplays informierten bisher ausschließlich über Abweichungen vom Regelfahrplan. Für planmäßig verkehrende Züge mussten sich die Reisenden bisher am Aushangfahrplan informieren.

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