Der RMV hat den Betrieb der S-Bahn-Linien S3, S4, S5 und S6 erneut an DB Regio vergeben. Die bisherige Betreiberin konnte sich bei der turnusmäßigen Neuausschreibung des Teilnetzes Gallus durchsetzen. Der neue Verkehrsvertrag schließt an den bisherigen Vertrag an, der im Dezember 2033 endet.
Der neue Verkehrsvertrag umfasst eine Laufzeit von 22 Jahren und endet im Dezember 2055. RMV-Geschäftsführer Knut Ringat erklärte, dass man mit der frühzeitigen Ausschreibung Planungssicherheit für die Beteiligten schaffe.
Hendrik Penner, Vorsitzender der S-Bahn Rhein-Main, freut sich über den Zuschlag des RMV. Der Auftrag sichere mehr als 300 Arbeitsplätze und ermögliche eine langfristige Weiterentwicklung des Angebots. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden wolle man daran arbeiten, die Zuverlässlichkeit und Qualität der vier Linien weiter zu verbessern.
Erst im April hatte der RMV den bisherigen Verkehrsvertrag um vier Jahre verlängert. Als Grund nannte der RMV damals, dass wesentliche infrastrukturelle und technische Rahmenbedingungen für eine langfristige Neuvergabe erst ab 2033 gegeben sind.


