+++ Warnstreik von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026! +++ Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeitenden im öffentlichen Nahverkehr von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026, zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt werden U-Bahnen und Straßenbahnen bestreikt. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse werden nicht bestreikt, verkehren planmäßig und können vielfach als Alternative weiterhelfen. Im Busverkehr in Frankfurt ist mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechnen, was auf einigen Linien zu Verspätungen führen kann. +++
+++ Vorangegange Betriebsstörung! +++ Auf den S-Bahn-Linien S1 bis S6, S8 und S9 kommt es aufgrund einer vorangegangenen Betriebsstörung durch einen Schienenbruch im Bereich Konstablerwache zu Verspätungen und Fahrtausfällen. Bitte informiere dich kurz vor Abfahrt über die aktuelle Betriebslage im Internet unter www.bahn.de oder www.rmv.de sowie über die Apps DB Navigator oder RMVgo und beachte die Ansagen und Anzeigen in den Zügen sowie an Bahnhöfen! +++ Stand: 02.02.2026, 14:55 Uhr +++

Fahrplan 2026: Entfall einzelner Regionalzugfahrten und -halte

Im Rhein-Main-Gebiet beeinflusst auch im Fahrplanjahr 2026 ein hohes Baugeschehen den Schienenverkehr. Einzelne Regionalzug-Linien und -halte müssen aufgrund von Überlastung der Infrastruktur.

Die gute Nachricht vorweg: Die Finanzierung erlaubt grundsätzlich das bisherige Fahrtenangebot zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 komplett fortzuführen und auf einzelnen Linien sogar auszuweiten. Aber – und das ist die schlechte Nachricht – wegen Überlastung der Schieneninfrastruktur müssen im Schienenverkehr auf gleich mehreren Strecken Fahrten oder Halte entfallen oder die Abfahrtszeiten geändert werden.

Änderungen wegen Überlastung im regionalen Schienenverkehr

Weil mehr ICE-Züge der Deutschen Bahn (DB) ab Fahrplanwechsel unterwegs sind und diesen von DB InfraGO als Eigentümerin des Schienennetzes Vorrang gewährt wird, entfallen einzelne Regionalzug-Linien und -halte. Ab 14. Dezember 2025 entfällt deshalb der RE5 zwischen Frankfurt und Fulda komplett. Zudem entfallen die Halte in „Mörfelden“ und „Mannheim-Waldhof“ auf dem RE70 und in „Offenbach Hauptbahnhof“ auf dem RE85. Die RB53 führt künftig nach „Flieden“ und nicht mehr nach „Schlüchtern“.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) betont, dass all diese Änderungen nicht seinen Planungen entsprechen, sondern Folge der Überlastung des Schienenverkehrs im Rhein-Main-Gebiet sind.

Mehr Platz und Fahrten im Regionalverkehr zwischen Mittelhessen und Frankfurt

Zum Fahrplanwechsel reduziert die DB zwischen Kassel, Marburg, Gießen und Frankfurt die Zahl der ICE-Fahrten deutlich. Bei mehreren Fahrten des parallel verlaufenden RE98 werden zwischen Stadtallendorf und Frankfurt mehr Platz angeboten. Zudem ist der Mittelhessen-Express (RB40/41) alle zwei Stunden einmal zusätzlich zwischen Gießen und Frankfurt unterwegs.

Weiter sehr hohes Baugeschehen im Schienenverkehr

An vielen Stellen im RMV-Gebiet beeinträchtigen aktuell kurz- und langfristige Baumaßnahmen die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Regionalzüge und S-Bahnen. Und auch im Jahr 2026 zeichnet sich durch DB InfraGO ein intensives Baugeschehen ab.

Die Vollsperrung der rechten Rheinstrecke zwischen Wiesbaden, Rüdesheim und Koblenz ist vom 10. Juli bis 11. Dezember 2026 die größte Maßnahme. Die dort entfallende RB10 wird durch verschiedene Ersatzbus-Linien ersetzt. Außerdem wird der Start der geplanten Express-Linie RE19 zwischen Frankfurt und Koblenz wegen der Bauarbeiten, aber auch aufgrund der verspäteten Lieferung der Fahrzeuge an die Betreiberin VIAS, erst nach Wiedereröffnung der Strecke erfolgen.

Über die Route Siegen – Wetzlar – Friedberg – Hanau werden während der Vollsperrung der rechten Rheinstrecke zahlreiche Güterzüge umgeleitet. Bei den dort verkehrenden Nahverkehrslinien wird es deshalb zu Einschränkungen kommen. Der RMV setzt sich dafür ein, dass möglichst wenige Regionalzüge in dieser Zeit entfallen und die Anzahl der Abfahrten auch an kleineren Stationen in dieser Zeit attraktiv bleibt.

Fahrgäste der RB16 zwischen Friedberg und Friedrichsdorf profitieren nach Inbetriebnahme des derzeit in Bau befindlichen Ausbaus des Bahnhofs Rodheim von besseren Anschlüssen. Diese Bauarbeiten dauern noch bis Ende Februar an, wie DB InfraGO kürzlich mitteilte.

Das könnte dich auch interessieren:

Fahrplanjahr 2024: Punktuell mehr Fahrten

Der Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2024 bringt besonders für Fahrgäste des Mittelhessen-Expresses neues. Neben einem Betreiberwechsel wird die Fahrtenanzahl schrittweise steigen, wenn die S-Bahn auf eigenen Gleisen zwischen Frankfurt und Bad Vilbel fährt. Zusätzliche Fahrten gibt es auch im Rheingau, entlang der Lahn sowie sonn- und feiertags in der Rhön.

Mehr lesen »

RB22 hält ab Juni wieder am Industriepark Höchst

Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 hielten montags bis freitags vier Züge der Regionalzug-Linie RB22 am S-Bahnhof “Frankfurt-Höchst-Farbwerke”. Mit dem Start des neuen Verkehrsvertrags wurden die Halte aufgeben. Nun werden sie zum 13. Juni 2022 wieder eingeführt.

Mehr lesen »

Fahrplanjahr 2016 » Mehr Züge in die Region

Am 13. Dezember 2015 ist Fahrplanwechsel. Der RMV verbessert auf ingesamt zehn Linien mit mehr Zügen das Angebot. Im S-Bahn-Verkehr gibt es Verbesserungen in den Tagesrandlagen. Zwischen Frankfurt und Kassel wird es im Regionalverkehr deutlich mehr Direktverbindungen gebeten. Züge, die bisher in Stadtallendorf und Marburg endeten, fahren weiter nach Kassel und ersetzen zwischen Schwalmstadt-Treysa und Kassel die bisherigen RegioTram-Linie des NVV. Ein neuer Verkehrsvertrag tritt auf der Strecke Frankfurt – Würzburg in Kraft. Neuer Betreiber ist DB Regio Franken. Das neue Angebot ergänzen zwei neue Ausflüglerzüge von Frankfurt nach Bamberg und zurück. Und auf der Odenwaldbahn startet ein neuer Verkehrsvetrag.

Mehr lesen »

Kommentar verfassen