
Coronavirus: Verkehrsmuseum vorübergehend geschlossen
Im Zuge der Verbreitung von Covid-19 bleibt das Verkehrsmuseum Frankfurt am Main für Besucher mindestens bis 3. Mai 2020 geschlossen.
Du bist hier: ÖPNV online Frankfurt am Main › Aktuelles › Neuigkeiten
Informiere dich hier über die neusten Themen.

Im Zuge der Verbreitung von Covid-19 bleibt das Verkehrsmuseum Frankfurt am Main für Besucher mindestens bis 3. Mai 2020 geschlossen.

Das Coronavirus bestimmt seit Tagen die Schlagzeilen. Seit heute reagieren auch die Verkehrsunternehmen auf die dynamische Corona-Pandemie mit geschlossenem Vordereinstieg bei den Bussen, automatischem öffnen von Türen und zusätzlichen intensiveren Reinigungen der Fahrzeuge. Zudem kann es von Montag auch zu weiteren Einschränkungen des Betriebs und Fahrtausfällen durch den ausfallenden Schulunterricht kommen.

Die Messe Frankfurt als Veranstalterin hat die Luminale, die vom 12. bis 15. März 2020 in Frankfurt und Offenbach stattfinden sollte, abgesagt. Dies teilte die Stadt Frankfurt am Donnerstagmittag mit. Grund für die Absage sind die aktuellen Auflagen der Gesundheitsbehörden im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronaviruses. Auch die beiden Züge des Luminale-Express werden im Depot bleiben.

Die Hessische Landesbahn (HLB) hat im Februar bei einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für das Teilnetz Wetterau West-Ost für weitere zehn Jahre erhalten. Start des neuen Verkehrsvertrag ist zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022.

Nach dem Abschluss von europaweiten Ausschreibungen hat die städtische In-der-City-Bus GmbH (ICB) 60 neue Busse, darunter elf Elektrobusse, bestellt. Damit verjüngt das Unternehmen seine Fahrzeugflotte und bereitet sich auf die Übernahme des Busbündels C vor. Ein Großteil der Neuzugänge soll zum Fahrplanwechsel im Dezember vom ICB Betriebshof im Rebstock in den Frankfurter Straßenverkehr rollen. Wie von städtischen Gremien beschlossen, wird das städtische Unternehmen ab 13. Dezember 2020 etwa die Hälfte der Busverkehrsleistungen für die Stadt Frankfurt am Main als Direktvergabe im Auftrag der lokalen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ erbringen.

DB Regio Mitte modernisiert insgesamt 54 Doppelstockwagen sowie zehn Lokomotiven der Baureihe 146.1 für den künftigen Einsatz auf den Regionalzug-Linien RE20 und RB22 zwischen Frankfurt und Limburg. Das Redesign ist Bestand des ab Dezember 2021 gültigen neuen Verkehrsvertrags, dessen Zuschlag für den Weiterbetrieb DB Regio nach europaweiter Ausschreibung durch den RMV im März 2018 erhielt.

Die lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ hat Anfang Februar nach einer europaweiten Ausschreibung den Busverkehr im Frankfurter Nordwesten neu vergeben. Neuer Betrieber ist der bisherige Betrieber Transdev Rhein-Main. Das Unternehmen, dass seit 2006 die Bus-Linien im Frankfurter Nordwesten betreibt, hat als wirtschaftslichster Anbieter den Zuschlag erhalten.

Ein Fahrgastrekord jagt den Nächsten: Im Jahr 2019 sind Fahrgastzahlen um weitere 10 Prozent auf 177 Millionen Fahrten gestiegen. Für das stetig weiter wachsende Angebot benötigt die S-Bahn Rhein-Main weitere Fahrzeuge. Deshalb verständigten sich der RMV und die S-Bahn Rhein-Main auf eine entsprechende Nachbestellung von sieben zusätzlichen Fahrzeugen der Baureihe 430 beim Hersteller Bombardier.
Der RMV passt die Regelpreise des RMV-Tarifs zum 1. Januar 2020 erneuert um durchschnittlich 1,5 Prozent an. Neue Angebote sorgen dafür, dass viele Fahrgäste günstiger unterwegs sind als bisher.