+++ Warnstreik von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026! +++ Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeitenden im öffentlichen Nahverkehr von Freitag, 27. Februar 2026, bis Samstag, 28. Februar 2026, zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt werden U-Bahnen und Straßenbahnen bestreikt. S-Bahnen, Regionalzüge und Busse werden nicht bestreikt, verkehren planmäßig und können vielfach als Alternative weiterhelfen. Im Busverkehr in Frankfurt ist mit einer spürbar höheren Nachfrage zu rechnen, was auf einigen Linien zu Verspätungen führen kann. +++
+++ Betriebsstörung +++ Aufgrund einer Stellwerksstörung im Bereich Frankfurt Hauptbahnhof kommt es im S-Bahn-Verkehr zu Verspätungen und Fahrtausfällen. Über die Dauer der Beeinträchtigung liegen derzeit keine Informationen vor. Sie soll noch bis voraussichtlich Freitag, 15. Mai 2026, andauern. Bitte informiere dich vor Fahrtantritt über die aktuelle Betriebslage im Internet unter www.bahn.de oder über die App DB Navigator. +++ Stand: 13.05.2026, 7:50 Uhr +++

Das Wasserstöffche kommt: Startsignal für die zweite Antriebstechnologie im Stadtverkehr

Am 2. September 2022 gaben Jens Deutschendorf, Staatssekretär im hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, und Stefan Majer, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, zusammen mit der Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und der städtischen Busgesellschaft In-der-City-Bus (ICB) das Startsignal für den Testbetrieb der Wasserstofftechnologie im Frankfurter Busverkehr. Der Linienbetrieb auf der Metrobus-Linie M36 soll im Oktober starten.

Auf dem Bus prangen der Schriftzug „Wasserstöffche“ und ein auffälliges „1. Frankfurter H2-Bus“. Er ist das erste von 13 baugleichen Fahrzeuge des Typs „Solaris Hydrogren nU12“, die jetzt in den Testbetrieb gegangen sind. Durch das Land Hessen wurde die Beschaffung der Busse mit 2,4 Millionen Euro gefördert. Auf rund acht Millionen Euro belaufen sich die Gesamtkosten des Projekts.

Kurz nach offiziellen Vorstellung traf der Wasserstoffbus 248 am 2. September 2022 im ehemaligen Betriebshof Eckenheim ein, um im Rahmen des Tags der Verkehrsgeschichte (3./4. September 2022) auch den künftigen Fahrgästen präsentiert zu werden. Bild: © Thomas Lusmöller

Höchst komfortabel ist das Fahrgefühl. Der Bus ist leise und beschleunigt geschmeidigt. Im regulären Linienbetrieb werden alle 13 Wasserstoffbusse ab Oktober 2022 auf der Metrobus-Linie M36 eingesetzt. Pro Jahr fallen durch die Umstellung 832 Tonnen Kohlendioxid (CO2) und rund 10,9 Tonnen Stickoxid (NOx) weniger an. Lediglich Wasserdampf kommt aus dem Auspuff.

Sogenannte Stromer sind auch die Wasserstoffebusse, wie sie jetzt bei der ICB an den Start gehen. Angetrieben werden sie mit elektrischer Energie, die über Brennstoffzellen aus reinem gasförmigen Wasserstoff (H2) im Fahrzeug erzeugt wird. Gegenüber den Batteriebussen, wie sie bereits auf den Linien 33, 37, 52, M60, 75 und 87 zum Einsatz kommen, gibt es zwei große Vorteile: Die Wasserstoffbusse haben eine garantierte Reichweite von 350 Kilometern, können binnen 15 Minuten betankt werden und sind gleich wieder fahrbereit. Für die vollständige Umstellung des Nahverkehrs auf alternative Antriebe sind sie damit gerade auf Linien mit längeren Umläufen unverzichtbar.

Von den herkömmlichen Bussen unterscheidet sich der neue Wasserstoffbus kaum. Weil die technischen Komponenten auf dem Busdach verbaut, ist er allerdings rund 44 Zentimeter höher als das Dieselfahrzeug. Bild: © Thomas Lusmöller

Vorab konnte der Frankfurter Fahrgastbeirat den neuen Bus bereits in Augenschein nehmen. Er bewertet die neuen Busse der ICB sehr positiv und sieht die über viele Jahre gemeinsam mit traffiQ erkämpften und entwickelten Standards als gut erfüllt.

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