Informationen zur Corona-Pandemie

Sicher unterwegs mit Bus und Bahn

Das zentrale Anliegen der Partner im Frankfurter öffentlichen Nahverkehr ist, dass Fahrgäste weiterhin in Bahnen und Bussen, in Stationen und an Haltestellen unterwegs sein sollen und sich dabei gut und sicher fühlen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 sind die Fahrgastzahlen im Nahverkehr stark rückläufig. Im Vergleich zu vor der Corona-Pandemie waren auf dem Höhepunkt im April 2020 nur noch 10 bis 20 Prozent der Fahrgäste unterwegs gewesen. Seit Mai 2020 steigen die Fahrgastzahlen langsam aber kontinuierlich wieder an.

Wegen der Pandemie fahren für viele Fahrgäste Unsicherheit und Bedenken mit. Viele fragen sich, ob die Verkehrsmittel sicher sind, wie es um die Hygiene in Bahnen, Bussen, in Stationen und Haltestellen steht und was die Verkehrsunternehmen und -verbünde für die Sicherheit und Sauberkeit tun oder zu erhöhen.

Bahnen und Busse sind keine Corona-Hotspots

Und tatsächlich, entgegen der subjektiven Empfindung vieler Fahrgäste, tragen die Nutzung von Mund-Nase-Bedeckungen, eine ständige Frischluftzufuhr und die zumeist kurze Aufenthaltsdauer in Bahnen, Bussen, Stationen und an Haltestellen nach allen vorliegenden Erkenntnissen zu einem geringen Ansteckungsrisiko im öffentlichen Nahverkehr bei. Die verstärkten Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen der Verkehrsunternehmen leisten einen wichtigen Beitrag, um den öffentlichen Nahverkehr in Corona-Zeiten sicher zu machen.

In unserem ÖPNV online EXTRA sind alle wichtige Informtionen kompakt zusammengestellt. Es wird bei Bedarf laufend aktualisiert, insbesondere wenn es Abweichungen zum Regelfahrplan im Frankfurter Nahverkehr gibt.

3G-Regel in Bahnen und Bussen

Mit Zustimmung des Bundesrats hat der Bundestag schärfere Regeln für den öffentlichen Personennahverkehr und -fernverkehr beschlossen. Seit 24. November 2021 müssen Fahrgäste die 3G-Regeln beachten und einen Impfnachweis, einen Genesenennachweis oder einen negativen Coronatest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, mit sich führen. Verkehrsunternehmen, -verbünde, Ordnungsamt und Polizei führen stichprobenartige Kontrollen zur Einhaltung der 3G-Regeln im öffentlichen Nahverkehr durch.

  • Als vollständig geimpft gilt, wer die letzte notwendige Impfdosis vor mindestens 14 Tagen erhalten hat.
  • Für Genesene gilt, dass die Erkrankung nicht länger als 180 Tage zurückliegen darf.
  • Als getestet gilt, wer einen dokumentierten negativen Antigen-Schnelltest vorweisen kann. Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Ein Selbsttest als Antigen-Schnelltest reicht nicht aus.

Von der 3G-Regelung ausgenommen sind:

  • Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit (nicht während der Schulferien).
  • Kinder bis zum sechsten Lebensjahr.

Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht

In Bahnen und Bussen des öffentlichen Nahverkehrs muss grundsätzlich eine medizinische Maske über Nase und Mund getragen werden. Als medizinische Masken gelten OP-Masken sowie virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95. Da sie Ansteckungen besser verhindert, wird das Tragen einer Maske des Standrads FFP2, KN95 oder N95 dringend empfohlen.

In den Zügen des Fernverkehrs ist das Tragen einer FFP2-Maske (oder vergleichbar) verpflichtend. Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 14 Jahren sowie das Personal. Für diese Personengruppen ist weiterhin eine medizinische Maske ausreichend.

Der sogenannte „Alltagsschutz“, wie etwa Community-Maske, Schal oder Tuch, reicht als Mund-Nasen-Bedeckung nicht aus. Auch Plastikvisiere bieten keinen wirksamen Schutz.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt für alle Menschen ab 6 Jahren. Ausgenommen sind lediglich Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Sie müssen eine entsprechende Bescheinigung mit sich führen und bei Kontrollen vorzeigen.

Verstöße gegen die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht werden durch die Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld von 50 Euro sanktioniert. Durch die Änderung der Beförderungsbedingungen zum 1. Januar 2021, die der RMV-Aufsichtsrat beschlossen hat, darf auch das Kontrollpersonal eine Vertragsstarfe von 50 Euro erheben, wenn ein Fahrgast ohne Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist.

Abweichungen vom Regelfahrplan

Je nach aktueller Lage ist mit Einschränkungen und vereinzelten Fahrtausfällen zu rechnen. Aufgrund der Kurzfristigkeit berücksichtigen die Auskunftsysteme nicht alle Fahrplanänderungen. Geänderte Fahrplantabellen können, sofern sie vorliegen, im Internet unter www.rmv.de heruntergeladen werden.

S-Bahn-Linien S1, S2, S5, S6 und S8

Es muss aufgrund von kurzfristigen Krankmeldungen beim Fahrpersonal mit Ausfällen des Flughafen-Shuttels der S8 in den Hauptverkehrzeiten sowie der Zwischentakte der Linien S1, S2, S5 und S6 gerechnet werden.

Regionalzug-Linien RE5 und RE50

Der RE5 entfällt bis 20. November 2022.

Vom 21. November bis 10. Dezember 2022 entfallen montags bis freitags folgende Fahrten des RE5:

  • RE5 nach Frankfurt Hauptbahnhof um 5:35 Uhr ab „Kassel Hauptbahnhof“.
  • RE5 nach Bebra um 8:18 Uhr ab „Frankfurt Hauptbahnhof“.
  • RE5 nach Frankfurt Hauptbahnhof um 14:45 Uhr ab „Bebra“.
  • RE5 nach Bebra um 18:18 Uhr ab „Frankfurt Hauptbahnhof“.

Samstags und sonntags entfällt der RE5.

Folgende Züge des RE50 verkehren in der morgendlichen Hauptverkehrszeit zusätzlich im Schülerverkehr:

  • RE50 aus Frankfurt Hauptbahnhof planmäßige Ankunft in „Fulda“ um 6:40 Uhr fährt um 6:41 Uhr weiter nach „Hünfeld“, Ankunft 6:51 Uhr.
  • RE50 nach Frankfurt Hauptbahnhof planmäßige Abfahrt um 7:07 Uhr in „Fulda“ beginnt bereits um 6:56 Uhr in „Hünfeld“, Ankunft in Fulda um 7:06 Uhr.

Alle U-Bahn-Linien verkehren nach Regelfahrplan.

Straßenbahn-Linie 14

Die Linie 14 verkehrt nur stark eingeschränkt. Zwischen den Haltestellen „Ernst-May-Platz“ und „Zoo“ verkehrt nach einem Sonderfahrplan. Zwischen den Haltestellen „Zoo“ und „Mönchhofstraße“ ist sie eingestellt. Hier bestehen alternative Fahrtmöglichkeiten mit der Linie 11 sowie auf Teilstrecken zusätzlich mit den Linien 12, 21 und 52.

Straßenbahn-Linie 15

Die Linie 15 fährt ab 28. November 2022 montags bis freitags nachmittags nicht zwischen den Haltestellen „Südbahnhof“ und „Offenbach Stadtgrenze“. Es bestehen alternative Fahrtmöglichkeiten mit der Linie 16, die zumeist im 10-Minuten-Takt verkehrt.

Die Linie 31 im Osthafen und die Linie 79 in der Bürostadt Niederrad sind aufgrund eines hohen Krankenstands beim Fahrpersonal bis auf Weiteres eingestellt.

Letzte Aktualisierung: 25.11.2022

Gesundheit hat Vorfahrt: Maßnahmen im öffentlichen Nahverkehr

Mit einer Vielzahl von Maßnahmen kämpfen die Verkehrsunternehmen in Bahnen und Bussen sowie in den Stationen, an Haltestellen und in den Service-Einrichtungen gegen das Corona-Virus.

Verstärkte Reinigung von Bahnen und Bussen

Zusätzlich zu den üblichen Reinigungsarbeiten werden in Bahnen und Bussen nachts in den Betriebshöfen die Fahrerstände, die Handgriffe in den Fahrgast-Innenräumen und die Türtaster desinfiziert. So gelangen die Fahrzeuge zum Betriebsbeginn desinfiziert und sauber auf die Strecke.

Verstärkte Reinigung von Stationen

Neben der ohnehin beauftragten täglichen Reinigung der U-Bahn-Stationen, B-Ebenen und Haltestellen, lässt die VGF zusätzlich in den Stationen „Hauptwache“, „Konstablerwache“, „Willy-Brandt-Platz“ und „Südbahnhof“ montags bis samstags in der Zeit von 6:30 Uhr bis 9:30 Uhr sowie von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr neuralgische und oft angefasste Flächen. Insgesamt acht Mitarbeitende eines von der VGF beauftragten Dienstleisters sind an sechs Tagen der Woche in Zweier-Teams im Einsatz. Sie desinfizieren Fahrscheinautomaten, die Notruf- und Informationssäulen, Aufzüge, Sitzgelegenheiten und Handläufe. Die Flächen sind mit Aufklebern versehen, die auf die desinfizierende Reinigung hinweisen.

Vorsicht! Türen öffnen automatisch

Damit Fahrgäste die Türtaster nicht mehr drücken müssen, ist das Fahrpersonal aufgefordert worden, an allen Haltestellen und Stationen die Türen zentral zu öffnen. Dies ist lediglich bei den älteren Niederflurwagen vom Typ „R“ sowie den Hochflurwagen vom Typ „Pt“ nicht möglich. Auch bei vielen Regionalzügen und S-Bahnen öffnen sich die Türen an den Bahnhöfen automatisch.

Trennscheiben in Bussen

Inzwischen sind die meisten Frankfurter Stadtbusse mit Trennscheiben am Fahrerbereich ausgestattet worden. Sie dienen dem Schutz sowohl der Fahrgäste als auch des Fahrpersonals vor dem Corona-Virus. Hier ist auch wieder der Einstieg an der ersten Tür und der Fahrscheinverkauf möglich.

Dort, wo der Fahrscheinverkauf noch nicht möglich ist, werden die Fahrgäste gebeten sich ihre Fahrkarte in den Verkaufsstellen, beim Umstieg auf S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn am Automaten oder am besten kontaktlos als Handy-Ticket in der RMV-App oder im DB-Navigator zu kaufen.

Informationen für Fahrgäste

Über die aktuellen Corona-Bestimmungen halten die Verkehrsunternehmen die Fahrgäste mit Plakaten in den Vitrinen an Stationen und Haltestellen, mit Lautsprecher-Durchsagen auf den Bahnsteigen und in den Fahrzeugen sowie mit den Laufschriften auf den Zugzielanzeigern am Bahnsteig auf dem Laufenden. Ergänzt wird dies durch Spots auf den Infoscreen- und Automaten-Bildschirmen sowie in den Social-Media-Kanälen und auf den Internet-Seiten.

Neuigkeiten

Gemeinsam gegen das Virus

Das Corona-Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, also durch Niesen oder Husten, bei einem Abstand von weniger als zwei Metern zu einer erkankten Person oder über die Hände, wenn sich dort ansteckende Tröpfchen befinden und Nase, Mund und Augen berüht werden.

Deshalb ist es wichtig ein paar Hygienetipps zu beachten:

  • Häufig gründliches Hände waschen mit Wasser und Seife (mindestens 20 Sekunden).
  • Abstand halten zu anderen Personen.
  • In ein Taschentuch oder die Armbeuge niesen und husten.
  • Darauf achten sich mit den Händen nicht ins Gesicht zu fassen. Besonders darauf achten weder Nase, Mund und Augen zu berühren.
  • Wenn möglich Menschenmassen zu vermeiden.

Wichtige Informationsquellen über das Virus und dessen Ausbreitung gibt es im Internet beim Bundesministerium für Gesundheit, beim Robert-Koch-Institut, bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Die hessische Landesregierung hat zahlreiche Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus erlassen. Diese sind unter www.hessen.de zusammengefasst.