+++ Aufgrund eines Streiks der GDL kommt es bundesweit von Mittwoch, 24. Januar 2024, 2:00 Uhr bis Montag, 29. Januar 2024, 18:00 Uhr zu massiven Einschränkungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr der Deutschen Bahn. Ein Notfahrplan sichert nur ein sehr begrenztes Zugangebot. Die DB bittet, von nicht notwendigen Reisen während des GDL-Streiks abzusehen und die Reise auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben. Informiere dich vor Fahrtantritt über deine Reiseverbindung unter www.bahn.de oder im DB Navigator. Informationen zu Fahrgastrechten unter www.bahn.de/fahrgastrechte. Informationen zu Reisen während des GDL-Streiks unter www.bahn.de/sonderkulanz. +++
+++ Die Gewerkschaft ver.di hat bundesweit (außer Bayern) Fahrerinnen und Fahrer kommunaler Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr am Freitag, 2. Februar 2024, zu einem Warnstreik aufgerufen. +++ In Hessen sind voraussichtlich U-Bahnen und Straßenbahnen in Frankfurt, Busse in Offenbach und Wiesbaden sowie Straßenbahnen und Busse in Kassel betroffen. +++ In Rheinland-Pfalz beginnt der Warnstreik bereits am Donnerstag, 1. Februar 2024, 20:00 Uhr. Im RMV betrifft dies die Straßenbahnen und Busse in Mainz. +++ Zusätzlich sind die Busfahrerinnen und Busfahrer privater Unternehmen in Rheinland-Pfalz am Donnerstag und Freitag (1./2. Februar 2024) zum Streik aufgerufen. Betroffen sind im RMV Bus-Linien in Mainz sowie von dort nach Wiesbaden, in den Landkreis Groß-Gerau und die RNN-Übergangstarifgebiete. +++

Bahnverkehr in Rüsselsheim noch bis Mitte März unterbrochen

Die nach der Entgleisung einer S-Bahn in Rüsselsheim gesperrte Bahnstrecke zwischen Mainz und Frankfurt bleibt nach Angaben der DB noch bis mindestens 14. März 2022 unterbrochen. Dadurch bleibt auch die Anbindung des Flughafens weiter stark einschränkt.

Am Wochenende hat die DB rund um die Uhr weiter an der Reparatur von Gleisen und Kabeln sowie einer Weiche und eines Signals in Rüsselsheim gearbeitet. Die Instandsetzung setzen die Bauteams unvermindert fort. Auf mehreren hundert Metern müssen nach Einschätzung der Mitarbeitenden beschädigte Kabel komplett ausgewechselt werden. Sie sind erforderlich, damit die Fahrdienstleiter im Stellwerk die Weichen und Signale für die Züge stellen können.

Für eine möglichst schnelle Umsetzung der Arbeiten hat die DB bereits am Wochenende Baustoffe bestellt und Fachfirmen kontaktiert. Die Fahrgäste müssen, abhängig von der Verfügbarkeit des Materials und der Kapazität der Spezialkräfte, noch mindestens bis 14. März 2022 auf baubedingte Einschränkungen auf der Strecke zwischen Mainz und Frankfurt einstellen.

S-Bahnen nur halbstündlich zum Flughafen

Die S-Bahn-Linie S8 pendelt weiterhin nur zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Mainz-Bischofsheim“, im Nachtverkehr zusätzlich zwischen „Rüsselsheim“ und „Hanau Hauptbahnhof“. Tagsüber verkehrt nur die S-Bahn-Linie S9 zwischen „Rüsselsheim“ und „Hanau Hauptbahnhof“. Der eingerichtete Schienenersatzverkehr mit Bussen verkehrt weiterhin zwischen „Mainz-Bischofsheim“ und „Raunheim“, da vereinzelte Zugausfälle nicht ausgeschlossen werden können. Nach Angaben der DB in Print-Ausgabe der FNP soll die S9 seit heute durchgehend mit voller Zuglänge verkehren.

Der Regionalverkehr wird zwischen Mainz und Frankfurt weiterhin ohne Zwischenhalt über die nordmainische Strecke umgeleitet. Dadurch entfallen die Halte in „Mainz-Römisches Theater“, „Mainz-Bischofsheim“, „Rüsselsheim“, „Frankfurt-Flughafen Regionalbahnhof“ und „Frankfurt-Niederrad“.

Mit ihren Nahverkehrstickets können Reisende den Fernverkehr der DB zwischen „Frankfurt-Flughafen Fernbahnhof“ und „Frankfurt Süd“ bzw. „Frankfurt Hauptbahnhof“ nutzen. In den Hauptverkehrszeiten verkehren zudem die Flughafen-Shuttle der S-Bahn-Linie S8. Sie sind von der aktuellen Störung nicht betroffen und pendeln planmäßig zwischen „Frankfurt Hauptbahnhof“ (Gleis 21), „Frankfurt-Flughafen Regionalbahnhof“ und „Kelsterbach“.

Fernverkehr der Rheinstrecke ebenfalls betroffen

Von den Einschränkungen sind auch die Fernverkehrszüge über Rheinstrecke betroffen. Sie verkehren ebenfalls über Umleitungsstrecken und halten nicht in „Mainz Hauptbahnhof“ und „Frankfurt-Flughafen Fernbahnhof“. Betroffen sind einzelne Züge der IC-Linie Hamburg – Bremen – Gelsenkirchen – Köln – Mannheim – Stuttgart/Basel SBB, Züge der IC-Linie Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau, Züge der ICE-Linie Dortmund – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau – Wien. Sie werden zwischen „Koblenz Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“ ohne zusätzlichen Halt umgeleitet. Durch die Umleitung sind Verspätungen nur im geringen Umfang zu erwarten.

Bei den Zügen der ICE-Linie Wiesbaden – Frankfurt – Erfurt – Leipzig – Dresden muss mit Teilausfällen zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“ gerechnet werden. Die ICE-Züge 887, 1128 und 673 fallen zwischen den Hauptbahnhöfen Frankfurt und Wiesbaden aus. Mit den entsprechenden Umleitungen ihrer Linien fahren die ICE-/IC-Nachtzüge

S1-Zwischentakte fallen teilweise aus

Wegen der starken Auslastung der Umleitungsstrecke verkehrt die S-Bahn-Linie S1 nur halbstündlich zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Rödermark-Ober-Roden“. In den Hauptverkehrszeiten pendeln die Zwischentakte lediglich zwischen „Offenbach Hauptbahnhof“, „Offenbach Ost“ und „Rödermark-Ober-Roden“.

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