+++ In der Nacht 4./5. April 2024 von ca. 21:30 Uhr bis ca. 3:30 Uhr massive Beeinträchtigungen auf den S-Bahn-Linien S2, S8 und S9 wegen kurzfristigen Bauarbeiten. Informationen im Internet unter www.bahn.de oder im DB Navigator. +++
+++ Die Gewerkschaft ver.di hat Fahrerinnen und Fahrer privater Busunternehmen in Hessen am Mittwoch, 29. Mai 2024, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. +++ In Frankfurt werden nahezu alle Bus-Linien (außer Linien 57, 81 und 82) bestreikt. S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen sowie Regionalzüge verkehren planmäßig und können viele gute Alternativen bieten. Informationen vor Fahrtantritt im Internet unter www.rmv-frankfurt.de. +++

RMV erhöht Fahrpreise erneut zum 1. Juli 2022

Die letzte Fahrpreiserhöhung liegt nicht einmal einen Monat zurück. Schon kündigt der RMV zum 1. Juli 2022 die nächste Erhöhung an. Für die Stammkundschaft bleiben die Fahrpreise diesmal aber stabil.

Die angekündigte Erhöhung fällt deutlich höher aus als die Letzten. Der Aufsichtsrat des RMV hat in seiner jüngsten Sitzung eine einmalige Anhebung um durchschnittlich 3,9 Prozent zum 1. Juli 2022 beschlossen. Mit der Erhöhung sollen die überdurchschnittlich gestiegenen Betriebskosten abdecken und die Einnahmen sichern, um auch weiterhin das Angebot zu verbessern und auszubauen zu können.

Um der Stammkundschaft entgegenzukommen und für ihre Treue in der Pandemie zu danken, sind Jahreskarten von der Erhöhung ausgenommen. Auch die Preise von Schüler- und Seniorentickets bleiben gleich.

Hohe Inflationsrate, gestiegene Personal- und Energiekosten

Als Grund der Erhöhung nennt der RMV die Inflationsrate, die laut aktuellen Informationen des statistischen Bundesamts bei über drei Prozent liegt und damit so hoch wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Zudem sind die Kosten für Fahr-, Service- und Werkstattpersonal seit 2017 im RMV-Gebiet um etwa zehn Prozent gesteigen. Im selben Zeitraum stiegen die Diesel- und Strompreise um etwa 15 bzw. 33 Prozent. Die bisherige jährliche Erhöhung der Fahrpreise um 1,5 Prozent konnte die Teuerungsraten nicht mehr abfedern.

Fahrkarten in Frankfurt weiterhin günstig

Der Stadt Frankfurt am Main ist auch diesmal wieder gelungen, trotz der gesteigenen Betriebskosten, die notwendigen Erhöhungen in einem vertretbaren Maß zu halten.

Oberbürgermeister Peter Feldmann erklärte dazu, dass die Verkehrswende nur gelingen kann, wenn Angebot und Preis stimmen. Die Preise der Einzel- und Tageskarten für Frankfurt werden deshalb nicht oder nur in geringem Maße angeboben. So habe man die Chance, auch diejenigen von der Fahrt mit Bussen und Bahnen zu überzeugen, die bisher nicht oder nur selten mitfahren.

In Frankfurt werden Kinder für Kurzstreckentickets, Einzelfahrscheine und Tageskarten nicht mehr bezahlen müssen als bisher. Dagegen müssen Erwachsene für die Fahrkarten zehn bis 15 Cent drauflegen, wobei sie jedoch gegenüber dem regulären RMV-Tarif bis zu fast einem Euro sparen, wie etwa bei der Tageskarte.

Das könnte dich auch interessieren:

RMV-Tarif 2019: Neue Fahrpreise und zusätzliche Preisstufen

Um steigende Aufwände auszugleichen, steigen die Fahrpreise wie angekündigt zum 1. Januar 2019 um durchschnittlich 1,5 Prozent. Mit dem Tarifwechsel wird auch die monatliche Abbuchung und Kündigungsmöglichkeit von Jahreskarten geändert. Bis Anfang Februar gibt es außerdem für Nachtschwärmer einen Rabatt auf Tages- und Gruppentageskarten, die als RMV-HandyTicket über die RMV-App gekauft werden.

Mehr lesen »

Kommentar verfassen