+++ Aufgrund eines Streiks der GDL kommt es bundesweit von Mittwoch, 24. Januar 2024, 2:00 Uhr bis Montag, 29. Januar 2024, 18:00 Uhr zu massiven Einschränkungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr der Deutschen Bahn. Ein Notfahrplan sichert nur ein sehr begrenztes Zugangebot. Die DB bittet, von nicht notwendigen Reisen während des GDL-Streiks abzusehen und die Reise auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben. Informiere dich vor Fahrtantritt über deine Reiseverbindung unter www.bahn.de oder im DB Navigator. Informationen zu Fahrgastrechten unter www.bahn.de/fahrgastrechte. Informationen zu Reisen während des GDL-Streiks unter www.bahn.de/sonderkulanz. +++
+++ Die Gewerkschaft ver.di hat bundesweit (außer Bayern) Fahrerinnen und Fahrer kommunaler Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr zu Warnstreiks aufgerufen. +++ In Frankfurt fahren von Freitag, 1. März 2024, 2:00 Uhr bis Sonntag, 3. März 2024, ca. 3:00 Uhr keine U-Bahnen und Straßenbahnen. Nach Ende des Streiks kommt es Sonntagfrüh bis etwa 6:00 Uhr auf den Linien U4 (Seckbacher Landstraße - Enkheim), U6 und U7 zu Fahrtausfällen. S-Bahnen, Regionalzüge und städtische Busse sind nicht betroffen, verkehren planmäßig und können vielfach eine alternative Fahrtmöglichkeit sein. +++

RMV erhöht Fahrpreise erneut zum 1. Juli 2022

Die letzte Fahrpreiserhöhung liegt nicht einmal einen Monat zurück. Schon kündigt der RMV zum 1. Juli 2022 die nächste Erhöhung an. Für die Stammkundschaft bleiben die Fahrpreise diesmal aber stabil.

Die angekündigte Erhöhung fällt deutlich höher aus als die Letzten. Der Aufsichtsrat des RMV hat in seiner jüngsten Sitzung eine einmalige Anhebung um durchschnittlich 3,9 Prozent zum 1. Juli 2022 beschlossen. Mit der Erhöhung sollen die überdurchschnittlich gestiegenen Betriebskosten abdecken und die Einnahmen sichern, um auch weiterhin das Angebot zu verbessern und auszubauen zu können.

Um der Stammkundschaft entgegenzukommen und für ihre Treue in der Pandemie zu danken, sind Jahreskarten von der Erhöhung ausgenommen. Auch die Preise von Schüler- und Seniorentickets bleiben gleich.

Hohe Inflationsrate, gestiegene Personal- und Energiekosten

Als Grund der Erhöhung nennt der RMV die Inflationsrate, die laut aktuellen Informationen des statistischen Bundesamts bei über drei Prozent liegt und damit so hoch wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Zudem sind die Kosten für Fahr-, Service- und Werkstattpersonal seit 2017 im RMV-Gebiet um etwa zehn Prozent gesteigen. Im selben Zeitraum stiegen die Diesel- und Strompreise um etwa 15 bzw. 33 Prozent. Die bisherige jährliche Erhöhung der Fahrpreise um 1,5 Prozent konnte die Teuerungsraten nicht mehr abfedern.

Fahrkarten in Frankfurt weiterhin günstig

Der Stadt Frankfurt am Main ist auch diesmal wieder gelungen, trotz der gesteigenen Betriebskosten, die notwendigen Erhöhungen in einem vertretbaren Maß zu halten.

Oberbürgermeister Peter Feldmann erklärte dazu, dass die Verkehrswende nur gelingen kann, wenn Angebot und Preis stimmen. Die Preise der Einzel- und Tageskarten für Frankfurt werden deshalb nicht oder nur in geringem Maße angeboben. So habe man die Chance, auch diejenigen von der Fahrt mit Bussen und Bahnen zu überzeugen, die bisher nicht oder nur selten mitfahren.

In Frankfurt werden Kinder für Kurzstreckentickets, Einzelfahrscheine und Tageskarten nicht mehr bezahlen müssen als bisher. Dagegen müssen Erwachsene für die Fahrkarten zehn bis 15 Cent drauflegen, wobei sie jedoch gegenüber dem regulären RMV-Tarif bis zu fast einem Euro sparen, wie etwa bei der Tageskarte.

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