+++ Aufgrund eines Streiks der GDL kommt es bundesweit von Mittwoch, 24. Januar 2024, 2:00 Uhr bis Montag, 29. Januar 2024, 18:00 Uhr zu massiven Einschränkungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr der Deutschen Bahn. Ein Notfahrplan sichert nur ein sehr begrenztes Zugangebot. Die DB bittet, von nicht notwendigen Reisen während des GDL-Streiks abzusehen und die Reise auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben. Informiere dich vor Fahrtantritt über deine Reiseverbindung unter www.bahn.de oder im DB Navigator. Informationen zu Fahrgastrechten unter www.bahn.de/fahrgastrechte. Informationen zu Reisen während des GDL-Streiks unter www.bahn.de/sonderkulanz. +++
+++ Die Gewerkschaft ver.di hat bundesweit (außer Bayern) Fahrerinnen und Fahrer kommunaler Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr zu Warnstreiks aufgerufen. +++ In Frankfurt fahren von Freitag, 1. März 2024, 2:00 Uhr bis Sonntag, 3. März 2024, ca. 3:00 Uhr keine U-Bahnen und Straßenbahnen. Nach Ende des Streiks kommt es Sonntagfrüh bis etwa 6:00 Uhr auf den Linien U4 (Seckbacher Landstraße - Enkheim), U6 und U7 zu Fahrtausfällen. S-Bahnen, Regionalzüge und städtische Busse sind nicht betroffen, verkehren planmäßig und können vielfach eine alternative Fahrtmöglichkeit sein. +++

Mehr als 580 Millionen Euro für moderne Bahnhöfe in Hessen

Ein umfassendes Paket zur Modernisierung von rund 120 Bahnhöfen haben die DB, das Land Hessen, der RMV und der NVV geschnürrt. Bis zum Jar 2030 fließen zusätzlich insgesamt 584 Millionen Euro in moderne Bahnhöfe.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen Tarek Al-Wazir, der Geschäftsführer des RMV Prof. Knut Ringat und der Geschäftsführer des NVV haben am Freitag die Rahmenvereinbarung „Bahnhofsmodernisierungsprogramm Hessen“ in Frankfurt unterzeichnet. So sollen gemeinsam mit großen hessischen Infrastrukturprojekten noch mehr Menschen auf die umweltfreundliche Schiene umsteigen.

Präsentation Rahmenvereinbarung „Bahnhofsmodernisierungsprogramm Hessen. (v.l.n.r.: Steffen Müller, Geschäftsführer Nordhessischer VerkehrsVerbund (NVV); Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn; Tarek Al-Wazir, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen des Landes Hessen; Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV)) Bild: © Deutsche Bahn AG / Andreas Varnhorn

Die Partner ermöglichen mit dem Modernisiungspaket den barrierefreien Ausbau für weitere 95 Stationen und sichern die Finanzierung von 24 Bahnhöfen, deren Planung bereits fortgeschritten ist.

Teil des Modernisierungspakets ist beispielsweise der Bahnhof „Frankfurt Ost“. Die DB baut hier einen neuen Aufzug. In „Hattersheim“ bringt die DB die Bahnsteige auf eine moderne Einstiegshöhe zur S-Bahn und baut einen komplett neuen barrierefreien Zugang zum Bahnsteig mit einer Brücke. Eine Rampe und ein Aufzug für einen barrierefreien Zugang zum Bahnsteig entstehen in „Kassel-Harleshausen“. Hier baut die DB außerdem den Fußgängertunnel neu und bringt den Mittelbahnsteig auf eine moderne Bahnsteighöhe. In „Kronberg“ erneuert die DB das Bahnsteigdach denkmalgerecht. Zwei Wetterschutzhäuser werden in „Oberbrechen“ gebaut und zudem die Beleuchtung erneuert. Auch der Fußgängertunnel bekommt eine komplette Frischekur.

Am Bahnhof „Darmstadt Nord“ laufen aktuell die Bauarbeiten für den barrierefreien Ausbau des Bahnsteigs. Der Umbau ist Teil des „Bahnhofsmodernisierungsprogramms Hessen“. Bild: © Deutsche Bahn AG / Andreas Varnhorn

Fast alle hessischen Bahnhöfe sind nach Umsetzung aller geplanten Bauprojekte stufenfrei zugänglich. Dank des neuen Modernisierungsprogramms profitieren rund 500.000 Reisende und Bahnhofsbesucher von ansprechenderen Bahnhöfen, barrierefreien Zugängen und damit mehr Komfort. Ziel ist, mit attraktiven Bahnhöfen noch mehr Menschen für das klimafreundliche Verkehrsmittel Bahn zu gewinnen.

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Auch in diesem Jahr setzt die Deutsche Bahn auf die Modernisierung ihrer Infrastruktur. Seit 2015 wurden mehr als 530 Kilometer Schiene modernisiert. Für mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit muss die DB jedoch weiter in das Eisenbahnnetz investieren. 2019 stehen dafür über 400 Millionen Euro allein aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zu Verfügung. Weitere 110 Millionen Euro, darunter Gelder von Bund, Ländern und Kommunen, kommen den Bahnhöfen zu gute. Zudem setzt die DB wichtige Neu- und Ausbaumaßnahmen für ein Plus an Kapazität um, wie etwa im Rahmen von Frankfurt Rhein-Mainplus.

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