Personalengpass sorgt für Fahrtausfälle bei Bus-Linien im Gutleutviertel und in Niederrad

Ein Personalenpass bei Autobus Sippel sorgt ab Montag, 23. November 2020, für Fahrtausfälle auf mehreren Bus-Linien im Gutleutviertel und in Niederrad. Betroffen sind nach Angaben der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ die Bus-Linien 33, 78 und 79.

Wie traffiQ am Sonntag mitteilte, werden die Bus-Linien 33 und 79 ab Montag vorübergehend eingestellt. Auf der Bus-Linie 78 ist mit erheblichen Fahrtausfällen zu rechnen.

Begründet werden die Ausfälle mit den jahrzeitlich bedingten Erkältungskrankheiten und der Corona-Pandemie. In den vergangenen Wochen konnten die Personalengpässe mit „Personalleihen“ von der städtischen In-der-City-Bus (ICB) aufgefangen werden. Dies Modell lässt sich aber nicht weiter fortführen, da die Zahl der fehlenden Mitarbeiter einen Stand erreicht hat, den die Verkehrsunternehmen nicht mehr „wegstecken“ können. Fahrtausfälle sind daher die Folge.

Um für die Fahrgäste die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten und ein möglichst verlässliches Angebot auf den weiteren Bus-Linien im Frankfurter Süden anbieten zu können, hat sich traffiQ dazu entschieden, zwei Linien ganz einzustellen und eine weitere Linie einzuschränken. Dabei wurden gezielt Linien ausgewählt, bei denen zumutbare Alternativen bestehen.

Das Gutleutviertel bleibt durch die Bus-Linie 37 erschlossen und ist auch vom Hauptbahnhof gut zu Fuß erreichbar.

Die Bürostadt Niederrad wird durch die Straßenbahn-Linie 12, die Bus-Linie 51 und nicht zuletzt durch die S-Bahnen angebunden. Durch die vermehrte Homeoffice-Tätigkeit ist das Fahrgastaufkommen hier zur Zeit zudem etwas geringer.

Auf der zwischen Südbahnhof, Niederrad und Schwanheim verkehrenden Bus-Linie 78 kann es vermehrt zu Fahrtausfällen kommen. Hier bieten sich die Linien 12, 51 und 61 als Alternativen an.

Über die Dauer der Auswirkungen durch den Personalengpass hat traffiQ noch keine Angaben gemacht. Gut möglich, dass diese Einschränkungen bis zum Fahrplanwechsel in drei Wochen anhalten werden. Dann wechselt auf den betroffenen Linien Betreiber.

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