Corona-Pandemie: Ab Montag schrittweise Rückkehr zum Regelfahrplan auch im S-Bahn- und Regionalverkehr

Auch das Fahrtenangebot im S-Bahn- und Regionalverkehr wird ab Montag, 4. Mai 2020, angesichts der schrittweisen Lockerungen der Corona-Maßnahmen wieder hochgefahren. Die Vertriebsstellen des RMV öffnen schrittweise wieder. Und die Fahrkarten werden auch wieder kontrolliert.

Auf den meisten S-Bahn- und Regionalzug-Linien gilt ab Montag wieder reguläre Fahrplan. Einschränkungen gibt es weiterhin im Nachtverkehr sowie auf einzelnen Linien beispielweise durch Bauarbeiten. Bei der S-Bahn Rhein-Main entfallen noch die Zwischentakte der S-Bahn-Linie S6 sowie die Flughafen-Shuttle der S8 zwischen Kelsterbach und Frankfurt Hauptbahnhof.

Details zu Einschränkungen werden bis Sonntag im ÖPNV online extra nach und nach eingetragen.

Vertriebsstellen öffnen wieder und Fahrkartenkontrollen werden wieder aufgenommen

Der RMV und seine Partner werden zudem die Vertriebsstellen im Verbundgebiet wieder schrittweise öffnen. Rund die Hälfte der RMV-Mobilitätszentralen und RMV-MobilitätsInfos sind bereits heute wieder in Betrieb. Im Laufe der ersten Maihälfte kommen weitere hinzu. Teilweise gelten geänderte Öffnungszeiten. Weiterhin besteht natürlich jederzeit die Möglichkeit, Fahrkarten über die Fahrkartenautomaten, die RMV-App oder den Online-Ticketshop zu erwerben.

In den kommenden Tagen werden auch die vorüberghend ausgesetzten Fahrkartenkontrollen wieder aufgenommen und damit ein weiterer Schritt hin zur „Normalität“ gegangen. Damit sollen die Einnahmen für den ÖPNV-Betrieb nachhaltig gesichert werden.

„Corona hat uns wieder gezeigt, dass der öffentliche Nahverkehr systemrelevant ist. Denn mit unseren Bussen und Bahnen fahren viele Menschen zur Arbeit, die das Leben am Laufen halten. Für diese Menschen haben wir in den vergangenen Wochen über alle Linien hinweg rund 75 Prozent des Angebots aufrechterhalten – verbunden mit einem enormen finanziellen Aufwand, da Fahrzeuge und Personal natürlich auch in Krisenzeiten Geld kosten. Es sind aber nur 20 Prozent der sonst üblichen Fahrgäste mit uns unterwegs gewesen. Das hat massive Einnahmeeinbrüche zufolge, denn mehr als die Hälfte der RMV-Einnahmen kommt aus dem Ticketverkauf.“

RMV-Geschäftsführer Knut Ringat

Schutzmaßnahmen für Prüfsituation

Um Kontrollpersonal wie auch Fahrgäste zu schützen, stimmt der RMV bei den Fahrkartenkontrollen erforderliche Hygienemaßnahmen mit seinen Partnern ab. Neben der für alle verpflichtenden Mund-Nasen-Bedeckung sollen die Prüfer beispielsweise mit Desinfektionsmittel ausgestattet sein. Zudem sind sie dazu angehalten, die Fahrkarten möglichst kontaktlos zu überprüfen.

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