Coronavirus: Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr und bei Serviceangeboten

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Bund und Länder haben weitgreifende Einschränkungen beschlossen, die sich auch auf den öffentlichen Nahverkehr auswirken. Zahlreiche Serviceangebote wurden eingeschränkt. Ab Mittwoch fahren in Frankfurt Busse und Bahnen nach Ferienfahrplan.

Busse und Bahnen nach Ferienfahrplan

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF ziehen in Abstimmung mit der Stadt Frankfurt am Main die Konsequenzen daraus, dass der Unterricht an Schulen des Landes ausgesetzt und generell weniger Fahrgäste öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Deshalb fahren U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in Frankfurt am Main ab Mittwoch, 18. März 2020, nach Sommerferienfahrplan. Dieser Schritt erfolgt aber auch, weil das Fahrpersonal schulpflichtige Kinder hat, die unter diesen Umständen betreut werden müssen und nicht alleine zu Hause bleiben können.

In den kommenden Tagen ist daher mit der Ausfall weiterer Fahrten möglich und auch weitere Einschränkungen des öffentlichen Nahverkehrs können nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Kurzfristigkeit nicht immer den aktuellen Stand wiedergeben.

Die erste Tür bei den Bussen bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die Fahrgäste werden gebeten die zweite bzw. dritte Tür nutzen. Damit Fahrgäste die Türtaster nicht mehr drücken müssen, ist das Fahrpersonal aufgefordert worden, an allen Haltestellen und Stationen die Türen zentral zu öffnen. Dies ist lediglich bei den älternen Niederflurwagen vom Typ „R“ sowie den Hochflurwagen vom Typ „Pt“ nicht möglich. Die VGF hat zusätzlich die Reinigung der Fahrzeuge intensiviert. Zusätzlich zur regulären Reinigung werden die Fahrzeuge nachts in Betriebshöfen teilweise desinfiziert. Eine Desinfizierung im laufenden Betrieb ist nicht möglich.

Serviceangebote eingestellt oder eingeschränkt

Auch einige Serviceangebote werden eingestellt oder eingeschränkt. So sind die Verkehrsinsel an der Hauptwache sowie das VGF-TicketCenter in der B-Ebene „Hauptwache“ seit Montag geschlossen. Die VGF-TicketCenter in den B-Ebenen „Konstablerwache“ und „Bornheim Mitte“ sind weiterhin geöffnet. Geschlossen sind auch der Infopunkt in der Station „Hauptwache“ am Bahnsteig Richtung Südbahnhof und das ServiceCenter in der Station „Bockenheimer Warte“. Eingestellt sind der Ebbelwei-Expreß im Linien- und Anmietverkehr und der autonome Bus am Mainufer. Das Verkehrsmuseum bleibt, wie berichtet, bis auf weiteres geschlossen. Der Ostenhasen-Express findet in diesem Jahr nicht statt.

Derzeit führt die VGF keine Abgangskontrollen in den Stationen durch. Dennoch gilt weiterhin die Fahrkartenpflicht. Fahrkarten können vor Fahrtantritt als Zeitkarte, über die RMV-App oder spätestens beim Umstieg an einer Station oder Haltestelle mit Fahrkartenautomaten von den Fahrgästen erworben werden. Mitarbeiter der Fahrgastinformation sind ebenfalls derzeit nicht unterwegs. Informationen können Fahrgäste „per Knopfdruck“ an den omnipräsenten Notruf- und Informationssäulen durch die Betriebsleitstelle erhalten.

Eingeschränkt erreichbar ist das Fundbüro der VGF. Es ist montags geschlossen. Dienstags bis freitags steht der Service von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr zur Verfügung. Der Ordnungsdienst ist weiterhin in Stationen und Fahrzeugen präsent. Und auch der Fahrgastbegleitservice wird, wenn auch in Einzelfällen mit Einschränkungen, weiterhin angeboten.

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