Busfahrer in Hessen streiken unbefristet

Wie in der vergangenen Woche von Gewerkschaft Verdi angekündigt, treten die Fahrerinnen und Fahrer der städtischen Busunternehmen in Frankfurt und anderen hessischen Städten ab dem morgigen Dienstag, den 19. November 2019, mit Beginn der Frühschicht um 2:30 Uhr in einen unbefristeten Warnstreik. Die Nahverkehrsgesellschaft traffiQ appeliert an die Fahrgäste sich zu informieren und Alternativen zu nutzen.

Man geht davon aus, dass nahezu alle 64 Frankfurter Bus-Linien und die Nachtbus-Linien bestreikt werden. Davon betroffen ist voraussichtlich auch der Schienenersatzverkehr U3 in Oberursel. Voraussichtlich verkehren werden, wenn auch mit Einschränkungen, die Bus-Linien 35, 45, 47, 48, 57, 81, 82 und 551.

Weil S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Regionalzüge planmäßig verkehren, können sie im dicht „gestrickten“ Frankfurter Nahverkehr vielfach eine Alternative sein. Den Fahrgästen empfiehlt die Nahvergesellschaft traffiQ, sich vor Fahrtantritt noch einmal aktuell zu informieren. Informationen erhält man über die Radiosender, am RMV-Servicetelefon unter 069 24 24 80 24 sowie im Internet unter www.rmv-frankfurt.de.

In der Fahrplanauskunft im Internet lassen sich zudem die Busverbindungen ausblenden, so dass man sich nur die tatsächlich fahrenden Verkehrsmittel angezeigt werden. Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt die Häkchen bei „Bus“ und bei „Niederflurbus“. Wenn man sein Start und Ziel von „Haustür zu Haustür“ eingibt, liefert die Fahrplanauskunft auch gleiche Fußwege mit, die ggf. auf einen zukommen.

Da die Gewerkschaft die Streikstrategie nur begrent offenlegt, stehen diese Hinweise unter Vorbehalt und können sich kurzfristig ändern.

Hintergrund des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen des Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer und der Gewerkschaft Verdi. Die Gewerkschaft fordert einen deutlich höheren Stundenlohn und mehr Urlaubstage.

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Eine Antwort

  1. Sorry, ich weiß nicht welche katastrophalen Fehlplanungen zu dieser Situation mit den Ausfällen der Buslinein geführt haben, bei der die Kunden offenbar überhaupt keine Rolle spielen. Stattdessen wird Schuld zugewiesen.
    Birger von Dewitz

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