Busfahrer-Warnstreik auch in Frankfurt

Wie gestern berichtet, geht auch die Nahverkehrsgesellschaft traffiQ davon aus, dass die Fahrerinnen und Fahrer der städtischen Busunternehmen in Frankfurt und anderen hessischen Städten am morgigen Freitag, den 1. November 2019, in einen ganztägigen Warnstreik treten. Die Nahverkehrsgesellschaft appeliert an die Fahrgäste sich zu informieren und Alternativen zu nutzen.

Man geht davon aus, dass nahezu alle 64 Frankfurter Bus-Linien und die Nachtbus-Linien bestreikt werden. Voraussichtlich verkehren werden, wenn auch mit Einschränkungen, die Busse des Schienenersatzverkehrs der Linien U3, 14 und 16 sowie die Bus-Linien 35, 45, 47, 48, 57, 81 und 82.

Weil S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Regionalzüge planmäßig verkehren, können sie im dicht „gestrickten“ Frankfurter Nahverkehr vielfach eine Alternative sein. Den Fahrgästen empfiehlt die Nahvergesellschaft, sich vor Fahrtantritt noch einmal aktuell zu informieren. Informationen erhält man über die Radiosender, am RMV-Servicetelefon unter 069 24 24 80 24 sowie im Internet unter www.rmv-frankfurt.de.

In der Fahrplanauskunft im Internet lassen sich zudem die Busverbindungen ausblenden, so dass man sich nur die tatsächlich fahrenden Verkehrsmittel angezeigt werden. Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt die Häkchen bei „Bus“ und bei „Niederflurbus“. Wenn man sein Start und Ziel von „Haustür zu Haustür“ eingibt, liefert die Fahrplanauskunft auch gleiche Fußwege mit, die ggf. auf einen zukommen.

Da die Gewerkschaft die Streikstrategie nur begrent offenlegt, stehen diese Hinweise unter Vorbehalt und können sich kurzfristig ändern.

Hintergrund des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen des Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer und der Gewerkschaft Verdi. Die Gewerkschaft fordert einen deutlich höheren Stundenlohn und mehr Urlaubstage.

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