Kleiner Fahrplanwechsel: Mehr Platz und neue Verbindungen

Auf mehreren Linien im RMV gibt es ab Sonntag, 9. Juni 2019, weitere Verbesserungen. Auf den S-Bahnen über den Flughafen wird künftig ganztägig die maximale Zuglänge angeboten. Zwischen Frankfurt und Fulda gibt es einen neuen schnellen Direktzug. Zwischen Frankfurt und dem Rhein-Neckar-Gebiet wird das Flügelkonzept endlich eingeführt.

Die wichtigsten Fahrplanänderungen

S-Bahn-Linien S8 und S9

Die S-Bahnlinien S8 und S9 fahren montags bis freitags tagsüber durchgängig mit Langzügen. Damit stehen den Fahrgästen statt nur in den Hauptverkehrszeiten nun den ganzen Tag 552 Sitzplätze pro Fahrt zur Verfügung.

Regionalzug-Linie RB67 und RB68

Ab Montag, 17. Juni 2019, geht es stündlich von Frankfurt über Darmstadt nach Mannheim umsteigefrei. Diese Verbindung war bereits im Dezember 2017 geplant, verzögerte sich aber wegen notwendiger Anpassungen an der Infrastruktur. Die Regionalzug-Linien RB67 und RB68 verkehren zwischen „Frankfurt Hauptbahnhof“ und „Edingen/Friedrichsfeld vereinigt. Dort wird der Zug geteilt. Der vordere Zugteil fährt weiter als RB68 in Richtung Heidelberg und der hintere weiter als RB67 nach Mannheim.

Für eine höhere Betriebsqualität fahren die Züge in Richtung Frankfurt in „Darmstadt-Eberstadt“ und „Darmstadt Süd“ vier Minuten früher ab. Hintergrund ist, dass der „Main-Neckar-Express” planmäßig in Bickenbach von einem Fernzug überholt wird. Bei Verspätung oder Entfall des Fernzugs wartete der Regionalzug bislang umsonst. Künftig geht es in so einem Fall ohne unnötige Wartezeit weiter. Die Regionalbahn kann dann bis „Darmstadt Hauptbahnhof“ vorfahren. Die Fahrplanzeiten zwischen Darmstadt und Frankfurt ändern sich nicht.

Regionalzug-Linie RE50

Zusätzlich zu den bereits im Dezember 2016 eingeführten schnellen Verbindungen, die montags bis freitags um 06:58 Uhr ab „Fulda“ und um 18:18 Uhr ab „Frankfurt Hauptbahnhof“ fahren, gibt es zwei neue Sprinter-RE-Verbindungen pro Richtung zwischen Fulda und Frankfurt: Ab „Fulda“ starten die neuen Verbindungen um 07:28 Uhr sowie um 17:28 Uhr und ab „Frankfurt Hauptbahnhof“ um 14:15 Uhr sowie um 20:15 Uhr. Die Züge sind mit Zwischenhalten in „Schlüchtern“, „Bad Soden-Salmünster“, „Hanau Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Süd“ etwa 1 ¼ Stunden unterwegs und damit gut eine Viertelstunde schneller als die üblichen RE-Züge.

Regionalzug-Linie RB49

Damit der Zug ab „Gießen“ montags bis freitags um 06:58 Uhr pünktlich in „Butzbach“ eintrifft, wo Anschluss Richtung Frankfurt besteht, entfällt das vorherige Ankoppeln eines zweiten Fahrzeugs. Außerdem endet die Fahrt nun in „Friedberg“. Weiter zum bisherigen Ziel „Hanau Hauptbahnhof“ geht es mit einer zusätzlichen Fahrt ab „Gießen“ um 07:13 Uhr. Damit gibt es im morgendlichen Berufsverkehr von „Großen-Linden“, „Langgöns“ und „Kirch-Göns“ eine weitere Verbindungsmöglichkeit mit Umstieg in „Butzbach“ nach Frankfurt und für Fahrgäste Richtung Hanau geht es durch die spätere Abfahrt in Mittelhessen 15 Minuten schneller.

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