+++ Aufgrund eines Streiks der GDL kommt es bundesweit von Mittwoch, 24. Januar 2024, 2:00 Uhr bis Montag, 29. Januar 2024, 18:00 Uhr zu massiven Einschränkungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr der Deutschen Bahn. Ein Notfahrplan sichert nur ein sehr begrenztes Zugangebot. Die DB bittet, von nicht notwendigen Reisen während des GDL-Streiks abzusehen und die Reise auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben. Informiere dich vor Fahrtantritt über deine Reiseverbindung unter www.bahn.de oder im DB Navigator. Informationen zu Fahrgastrechten unter www.bahn.de/fahrgastrechte. Informationen zu Reisen während des GDL-Streiks unter www.bahn.de/sonderkulanz. +++
+++ Die Gewerkschaft ver.di hat bundesweit (außer Bayern) Fahrerinnen und Fahrer kommunaler Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr zu Warnstreiks aufgerufen. +++ In Frankfurt fahren von Freitag, 1. März 2024, 2:00 Uhr bis Sonntag, 3. März 2024, ca. 3:00 Uhr keine U-Bahnen und Straßenbahnen. Nach Ende des Streiks kommt es Sonntagfrüh bis etwa 6:00 Uhr auf den Linien U4 (Seckbacher Landstraße - Enkheim), U6 und U7 zu Fahrtausfällen. S-Bahnen, Regionalzüge und städtische Busse sind nicht betroffen, verkehren planmäßig und können vielfach eine alternative Fahrtmöglichkeit sein. +++

Verkehrsdezernent bilanziert Lohrbergbus

Nach fünf Jahren Pause fuhr in diesem Jahr der Lohrbergbus erneut von Karfreitag bis zum 3. Oktober. Eine Bilanz des Einsatz der Bus-Linie 83 hat jetzt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling gezogen.

„Es zeigt sich eine positive Entwicklung sowohl bei den Fahrgastzahlen als auch bei der Pünktlichkeit. Sicher hat der außergewöhnliche Sommer hier seinen Beitrag geleistet. Wir werden im kommenden Jahr sehen, wie sich der Lohrbergbus weiter entwickelt.“

Die städtische Nahverkehrgesellschaft traffiQ hatte an drei Wochenenden die Fahrgäste auf der Linie gezählt. Einmal kurz nach dem Start Mitte April und nochmals an zwei Wochenenden im September. Gezählt wurde in beiden Richtungen. Während im April samstags 150 und sonntags 280 Fahrgäste gezählt wurden, waren es im September am Samstag 205 und am Sonntag 410 Fahrgäste.  Ins Verhältnis zu den durchgeführten 22 Fahrten je Richtung, waren pro Bus durchschnittlich bis zu zehn Personen an Sonntagen im September unterwegs.

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling stell fest:

„Auch die im Frühjahr teilweise noch chaotischen Verkehrsverhältnisse besserten sich im Laufe des Sommers deutlich. Ich führe das auf die häufige Präsenz der städtischen Verkehrspolizei auf dem Lohrberg zurück“.

Ein Beleg dafür ist, dass der Bus im April noch durchschnittlich mit einer Verspätung von drei bis vier Minuten auf dem Lohrberg ankam, die sich im Herbst aber auf unter anderthalb Minuten reduzierte.

Die Linie 83 auf dem Lohrberg. Gut 400 Fahrgäste haben während der Sommermonate das neue Angebot genutzt. Bild: © traffiQ Frankfurt am Main / Krutsch

Zum Einsatz kam der Lohrbergbus vom 30. März 2018 (Karfreitag) bis zum Tag der deutschen Einsatz am 3. Oktober 2018 an jedem Wochenende an Feiertagen jeweils halbtsündlich von 11:00 Uhr bis 21:30 Uhr. Er wird auch im kommenden Jahr kurz Ostern den Betrieb wieder aufnehmen. Start ist an der Haltestelle „Friedberger Warte“, wo Anschluss von der Straßenbahn-Linie 18 sowie den Bus-Linien 30 und 34 besteht. Die Endhaltestelle befindet sich auf dem Lohrberg-Parkplatz. Zum Einsatz kommen aufgrund der engen Straßenverhältnisse zwei mit Flüssiggas betriebene Kleinbusse, die elf Sitz- und 15 Stehplätze bieten. Betrieben wird die Linie 83 von der städtischen In-der-City-Bus GmbH.

Das Verkehrsdezernat und traffiQ unternehmen mit dem Lohrbergbus einen erneuten Versuch, Fahrgäste im Freizeitverkehr durch dieses spezielle Nahverkehrsangebot zu gewinnen. Oesterling meint:

„Wir wollen Menschen zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegen, die in der Freizeit vielfach doch noch gewohnheitsmäßig das Auto benutzen.“

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