+++ In der Nacht 4./5. April 2024 von ca. 21:30 Uhr bis ca. 3:30 Uhr massive Beeinträchtigungen auf den S-Bahn-Linien S2, S8 und S9 wegen kurzfristigen Bauarbeiten. Informationen im Internet unter www.bahn.de oder im DB Navigator. +++
+++ Die Gewerkschaft ver.di hat Fahrerinnen und Fahrer kommunaler Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr in Frankfurt am Main, Wiesbaden, Kassel und Gießen zu Warnstreiks aufgerufen. +++ In Frankfurt fahren von Mittwoch, 13. März 2024, 2:00 Uhr bis Samstag, 16. März 2024, ca. 3:00 Uhr keine U-Bahnen und Straßenbahnen. Nach Ende des Streiks kommt es Samstagfrüh bis etwa 6:00 Uhr auf den Linien U4 (Seckbacher Landstraße - Enkheim), U6 und U7 zu Fahrtausfällen. S-Bahnen, Regionalzüge und städtische Busse sind nicht betroffen, verkehren planmäßig und können vielfach eine alternative Fahrtmöglichkeit sein. +++

Jede Sekunde zählt: Einstiegslotsen verringern Haltezeiten erfolgreich

Der RMV und die Deutsche Bahn ziehen aus dem vierwöchigen Einsatz von Einstiegslotsen bei der S-Bahn Rhein-Main ein klares positives Fazit. Die Haltezeiten der S-Bahnen konnten bei dem Pilotversuch verringert werden. Der Pilotversuch wird bis zum Ende des Jahres fortgesetzt.

Vom 4. bis zum 29. September 2017 hatten die Deutsche Bahn und der RMV morgens und abends in den Hauptverkehrszeiten an S-Bahnhöfen Frankfurt Hauptbahnhof (tief), Hauptwache und Konstablerwache Mitarbeiter als Einstiegslosten eingesetzt. Sie sollten dabei helfen, dass sich die Türen der S-Bahnen rechtzeitig schließen, wenn die Abfahrtszeit erreicht ist, und die Fahrgäste möglichst gleichmäßig auf den Bahnsteig zu verteilen, damit sich vor den Türen keine zu langen Warteschlangen bilden. Dies sei insbesondere am Hauptbahnhof besonders gut gelungen.

Christian Roth, Leiter der S-Bahn Rhein-Main, sagt:

„Der Versuch war erfolgreich. Unsere ersten Auswertungen zeigen, dass die S-Bahnen in den vergangenen Wochen zügiger durch den Tunnel in der Innenstadt fahren konnten. Im Schnitt haben die Bahnen für die Strecke von Frankfurt Main Ostendstraße bis zum Hauptbahnhof (tief) in den Morgenstunden zwischen 30 und 40 Sekunden kürzer gebraucht als vorher. In den Abendstunden betrug die Zeitersparnis zwischen 10 und 15 Sekunden.“

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV, bedankte sich bei den Fahrgästen:

„Dass der Einsatz der Einstiegslotsen ein Erfolg geworden ist, verdanken wir insbesondere den Fahrgästen, die fast immer Verständnisvoll reagiert haben und die Teams unterstützen. So haben wir es gemeinsam geschafft, die S-Bahn pünktlicher zu machen.

Die Einstiegslotsen sollen über die Pilotphase hinaus, zunächst bis zum Jahresende, morgens und abends zu Hauptverkehrszeiten in Hauptbahnhof (tief) in beiden Fahrtrichtungen eingesetzt werden. Ein weiteres Lotsen-Team soll abwechselnd an den Bahnhöfen Hauptwache und Konstablerwache in Fahrtrichtung Hauptbahnhof eingesetzt werden.

Vereinzelt habe es negative Rückmeldungen von Fahrgästen zum Einsatz der Einstieglosten gegeben. Kurze Animationsfime sollen Verständnis für die Arbeit der Einstiegslotsen schaffen. Sie sollen ab Oktober auf den Bildschirmen an den Bahnsteigen gezeigt werden. Die Fahrgäste sollen unter dem Motto „Jede Sekunde zählt“ dafür sensibilisiert werden, dass es zu Verzögerungen für alle S-Bahnen führt, wenn sich schließendene Türen wieder aufgedrückt oder blockiert werden.

S-Bahn Rhein-Main – Jede Sekunde zählt – Türen nicht aufziehen/aufhalten
Kurzer Animationsfilm, der an die Fahrgäste der S-Bahn Rhein-Main appelliert, sich schließende Türen nicht aufzuhalten oder zu blockieren, damit die S-Bahn für alle pünktlich fahren kann. © Deutsche Bahn AG

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