01. – 31.07.2017 » U1, U2, U3, U8, U9, Tram 16, Bus 60, 64 » Gleisbauarbeiten unterbrechen U-Bahn-Verkehr auf der Eschersheimer Landstraße

Gleisbauarbeiten auf der Eschersheimer Landstraße unterbrechen von Samstag, 1. Juli 2017, ca. 3:00 Uhr bis Montag, 31. Juli 2017, ca. 3:00 Uhr den U-Bahn-Verkehr der Linien U1, U2, U3 und U8 in zwei Bauphasen. Auf den unterbrochenen Streckenabschnitten richtet die VGF jeweils einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Des weiteren werden auf der U-Bahn-Linie U9 und Straßenbahn-Linie 16 zusätzliche Fahrten angeboten. Dies gilt auch für die Bus-Linie 64, die zudem in einen Nord- und Südabschnitt geteilt wird.

Die VGF erneuert auf der Eschersheimer Landstraße rund 2900 Meter Gleise samt Unterbau. Alte Holzschwellen werden durch Betonschwellen ersetzt, die eine längere Lebensdauer haben, da sie nicht verrotten. Es wird in zwei Bauphasen gebaut. Vom 1. bis 16. Juli 2017 zwischen den Stationen „Weißer Stein“ und „Heddernheim“ und vom 17. bis 30. Juli 2017 zwischen den Stationen „Dornbusch“ und „Fritz-Tarnow-Straße“.

1. Bauphase vom 1. bis 16. Juli 2017

Von Samstag, 1. Juli 2017, ca. 3:00 Uhr bis Montag, 17. Juli 2017, ca. 3:00 Uhr verkehren zwischen den Stationen „Hügelstraße“ und „Heddernheim“ keine U-Bahnen. Die VGF richtet einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen den Stationen „Hügelstraße“ und „Heddernheimer Landstraße“ ein.

  • Die U-Bahn-Linie U1 verkehrt nur zwischen den Stationen „Südbahnhof“ und „Hügelstraße“.
  • Die U-Bahn-Linie U2 verkehrt nur zwischen den Stationen „Heddernheim“ und „Nieder-Eschbach“.
  • Die U-Bahn-Linie U3 verkehrt nur zwischen den Stationen „Heddernheim“ und „Oberursel-Hohemark“.
  • Die U-Bahn-Linie U8 wird eingestellt.
  • Die U-Bahn-Linie U9 verkehrt zwischen den Stationen „Ginnheim“ und „Bad Homburg-Gonzenheim“ über Nordwestzentrum, Riedberg und Nieder-Eschbach.
2. Bauphase vom 17. bis 30. Juli 2017

Von Montag, 17. Juli 2017, ca. 3:00 Uhr bis Montag, 31. Juli 2017, ca. 3:00 Uhr verkehren dann keine U-Bahnen zwischen den Stationen „Dornbusch“ und „Hügelstraße“. Auch in diesem Streckenabschnitt wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Stadtauswärts erfolgt der Umstieg von den Ersatzbussen in die U-Bahnen an der Station „Lindenbaum“.

  • Die U-Bahn-Linie U1 verkehrt nur zwischen den Stationen „Südbahnhof“ und „Dornbusch“ sowie zwischen den Stationen „Hügelstraße“ und „Ginnheim“.
  • Die U-Bahn-Linie U2 verkehrt nur zwischen den Stationen „Hügelstraße“ und „Nieder-Eschbach“.
  • Die U-Bahn-Linie U3 verkehrt nur zwischen den Stationen „Hügelstraße“ und „Oberursel-Hohemark“.
  • Die U-Bahn-Linie U8 wird eingestellt.
  • Die U-Bahn-Linie U9 verkehrt zwischen den Stationen „Ginnheim“ und „Bad Homburg-Gonzenheim“ über Nordwestzentrum, Riedberg und Nieder-Eschbach.
Dichter Takt von morgens bis abends

Auf dem südlichen Streckenabschnitt verkehrt die U1 ganztägig mit 4-Wagen-Zügen im 5-Minuten-Takt, an den Wochenenden morgens bis ca. 9:00 Uhr im 10-Minuten-Takt. Die Ersatzbusse fahren mit Gelenkbussen ebenfalls alle 5 Minuten. Zu den verkehrsstarken Zeiten übernehmen zwei Gelenkbusse die Fahrgäste von den U-Bahnen.

Nördlich der Bauarbeiten verkehren U1, U2, U3 und U9 mindestens im 15-Minuten-Takt. Montags bis freitags verkehrt die U9 die meiste Zeit des Tages im 10-Minuten-Takt. Bei der U2 gilt der 10-Minuten-Takt nur in der 1. Bauphase.

Baustelle möglichst weiträumig umfahren

VGF und traffiQ bitten ihre Fahrgäste die Baustelle auf der Eschersheimer Landstraße möglichst weiträumig zu umfahren. Einige Beispiele für Fahrten in Richtung Innenstadt:

  • Aus Richtung Bad Homburg, Oberursel und Weißkirchen bietet sich vor allem die S5 als Alternative an.
  • Zur Verbindung der nördlichen Stadtteile bietet sich die U9 an. Sie verkehrt statt der U2 ab Bad Homburg-Gonzenheim über Nieder-Eschbach, Bonames, Kalbach, Riedberg, Niederursel und dem Nordwestzentrum nach Ginnheim und ist zudem öfter, länger und mit einem höheren Platzangebot als sonst üblich unterwegs.
  • Von Ginnheim bietet sich die Weiterfahrt mit der Straßenbahn-Linie 16 zur Bockenheimer Warte an. Dort bestehen Umsteigemöglichkeiten zur Weiterfahrt in Richtung Innenstadt mit den U-Bahn-Linien U4, U6 und U7. Die Linie 16 verkehrt zudem öfter zwischen den Haltestellen „Ginnheim“ und „Bockenheimer Warte“. Die Verstärkerfahrten fahren ab/bis Westbahnhof.
  • Ebenfalls in Ginnheim besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Bus-Linie 64, die an der Station „Miquel-/Adickesallee/Polizeipräsidium“ eine Umsteigemöglichkeit von und zur südlichen U1 bietet. Zwischen den Haltestellen „Ginnheim“ und „Miquel-/Adickesallee/Polizeipräsidium“ verkehrt sie ebenso an allen Tagen deutlich öfter, bis hin zu einem 5-Minuten-Takt mit Gelenkbussen.
    Wegen der Verstärkerrolle wird die Linie 64 allerdings  an der Haltestelle „Miquel-/Adickesallee/Polizeipräsidium“ in einen nördlichen und einen südlichen Streckenabschnitt geteilt. Das heißt zur Weiterfahrt im jeweils anderen Streckenteil müssen die Fahrgäste umsteigen.
  • Weitere Möglichkeiten aus den nördlichen Stadtteilen in Richtung Innenstadt zu fahren, bestehen mit der S6 und der U5. Als Zubringer zur S6 nutzt man entweder die Bus-Linie 25 zum S-Bahnhof Berkersheim oder die Bus-Linie 27 zum S-Bahnhof Frankfurter Berg. Von der Linie 27 besteht außerdem an der Haltestelle „Preungesheim“ eine Umsteigemöglichkeit zur U5.
  • Alle Fahrten der Bus-Linie 60 von Rödelheim und Praunheim fahren mindestens bis zur Haltestelle „Eschersheim Bahnhof“. Dort besteht ebenfalls eine Umsteigemöglichkeit zur S6. Die Linie 60 nutzt außerdem an der Haltestelle „Heddernheim“ die Nachtbus-Haltestellen in der Dillenburger Straße, da die Wendeschleife durch die Ersatzbusse belegt sind.
  • Aus Richtung Nordwestzentrum, der Nordweststadt und Niederursel besteht eine Alternative mit den Bus-Linien 72 und 73 und einer Umsteigemöglichkeit zu U6 und U7 an der Station „Industriehof“.
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